Entegutallesgut

Mai 19, 2009

Umfragenumfrage

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 10:50

Ich möchte gerne eine Umfrage ausprobieren. Ja, ich will!

Zum einen, weil Jugend gerne forscht und ich wissen muss,ob ich das auf die Reihe bekomme.

Zum anderen, weil mich interessiert, was ihr davon hält.

Es geht um eine schwangere Frau, die um Urlaub angesucht hatte. Dieser wurde nicht genehmigt, was schon einmal komisch ist, wenn man ein gutes Einvernehmen mit dem Vorgesetzten hat. Dann hat Frau Schlau sich krank gemeldet und von der Krankenkasse einen Freischein dafür eingeholt, in die Dominikanische Republik fliegen zu dürfen – zwei Wochen. „Qualle Leider war das ein sogenannter „Einfahrer“, weil Frau Schlau nun gekündigt wurde.
Und nun die Umfrage. Ich habe statt „ß“ und Umlaut, das gute alte Federkiel „sz“ und „ue“ verwendet. Schön.

Mai 17, 2009

Ente verwirrt

Gespeichert unter: befindlichkeiten, ente on tour — entegutallesgut @ 9:24

Alles wiederholt sich im Leben. So ist das wieder einmal die Sache um „orange“, die ich ja in meinem uralt Blog schon einmal erwähnte.
Auch, dass ich meine Probleme mit Kaffee habe. Weil ich ihn eben schwarz und ohne Zucker will. Eigentlich recht simpel.

Am Freitag musste ich husch ohne Frühstück aus dem Haus und so wollte ich meinen Kaffee bei einer „männlichen“ Bäckerei kaufen, wo es sehr guten Espresso gibt.

Ente: Bitte einen Großen Schwarzen zum Mitnehmen
Verkäuferin: Mit Milch
Ente: Nein, ohne, eben einen Schwarzen
Verkäuferin: Aaah, sie meinen eine Melantsch (=Melange)
Ente: Nein, ich meine einen doppelten Espresso ohne Milch
Verkäuferin: Aaaah, das ist bei uns ein Brauner
Ente: Nein, ein Brauner ist mit Milch, sonst würde er nämlich nicht Brauner heißen. (Schau mich um, ob irgendwo versteckte Kamera mitläuft). Ich will einen Schwarzen. Im gleichen Moment, kommt ohne Schmäh ein Schwarzer zur Budl und bestellt sich ein Kipferl.
Verkäuferin: Bei uns bestellen die Leute einen Braunen, wenn sie keine Milch wollen.
Ente: Bittschön machen Sie nicht eine 100jährige Wiener Kaffeehaustradition kaputt (Dabei steh ich Idiot in einer Bäckerei, rede von Kaffeehaustradition und klopfe mir gedanklich mit dem Finger auf die Stirn). Ein Schwarzer oder ein Mocca ist ohne Milch und ein Großer ist mit doppelt Kaffeepulver.
Verkäuferin nickt heftig, weil wir uns verstehen: Ja, doppelt Kaffee, schmeckt besser. Ich verrechne ihnen eine Melange, weil das bei uns so heißt und gebe ihnen keine Milch hinein.

Dann habe ich es aufgegeben! Außerdem habe ich mir ca. 40 cent erspart, weil eine Melange nur mit einer Portion Kaffeepulver gemacht wird. Sie war aber sehr nett und hat mir noch einen Sammelpass für Kaffee mitgegeben. Da hat sie mir zwei Marken hineingepickt, weil ich ja einen großen Kaffee wollte und dazu sagte sie: Noch acht Mal (rechnen kann sie!) Kaffee kaufen und dann einen gratis bekommen. Ob ich das nervlich auf nüchternen Magen nochmals durchstehe?

Mai 16, 2009

Kongress tanzt

Gespeichert unter: ente on tour — entegutallesgut @ 8:14
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Der heurige Life-Ball hatte anfänglich ein wenig negative Publicity.
Zuerst wurde der Organisator, der seit 16 Jahren den Charity Ball organisiert, vom rechten Lager als „Berufsschwuchtel“ bezeichnet. Keszler klagte und ihm wurde nicht stattgegeben.
Zweiter Aufreger um den sehr rührigen und genialen Life-Ball Gründer und Veranstalter war, als er wegen der abgelehnten Akkreditierung eines Society Journalisten herumzickte. Dominic Heinzl überwutzelter Möchtegern Mittzwanziger erlaubte sich, die Aussage eines prominenten Mitsponsors zu senden. „Weil es weiterhin auf der Veranstaltung ungeschützten Sex gibt und Aids weitergeht.“, meinte knallhart Niki Lauda, der sich noch nie ein Blatt vor dem Mund genommen hat. Heinzl hat gesendet, Keszler sagte dieses Jahr niet und man schrieb ihm mangelnde Toleranz zu.

Die Bühne des Life Balls steht und es wird seit gestern geprobt. Als Nichtzahler sieht man leider so gut wie gar nichts. Ein paar Eindrücke habe ich erhaschen können. Den Rest schau ich mir heute im Fernsehen an 21.05 ORF1 – vielleicht.

ORF Video on Demand – Rückschau

Mai 14, 2009

Wie sagt ihr zu …

Gespeichert unter: Quietschente — entegutallesgut @ 12:49
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Orosch-oransch
katha schreibt, ihr Freund sagt immer „orosch“ oder „orosche“.
Ich antworte:

Was nun die Aussprache zur Frucht anbelangt, musste ich beim ersten Lesen lachen. Beim zweiten Mal dachte ich mir, verflixter Dreck, ich sag auch „orosch“ und zwar so nasal – franschöschisch. Wie sagst denn du? Eine oberösterreichische Freundin von mir sagt immer „oransch“ und da hab ICH mich zerkugelt. Die Deutschen sagen ja „Orangsche“, find ich auch witzig. Und wenn ich jetzt noch meine Vermutung äußere, der Netzbetreiber „one“ hat deswegen verkauft, weil die Österreicher immer „won“ gesagt haben, dann wird es lustig. Und man jetzt den neuen Namen nur in englischer Sprache ausgesprochen duldet, und zwar „oränsch“, damit es nicht ein paar gibt, die „orosch“ oder „oransch“ sagen. :-D War das jetzt eine Abhandlung …!

Ich habe mit katha über diese nicht gelbe und nicht rote Frucht gemailt. Das fand ich gerade so amüsant, dass ich den Auszug hierher kopiert habe. Ihr dürft ihr übrigens gratulieren, ihr Blog ist 2!

Also wie sagt ihr dazu?
Wehe, es sagt einer Sunkist :-) Jöööö, gibt es das noch? Damit habe ich mich als Kind immer von oben bis unten pickert voll gespritzt, weil ich nämlich beim Reindrücken des Strohhalms, den Tetrapack so fest gedrückt habe, dass der halbe Saft in hohem Bogen auf mein Kleiderl gegangen ist. Ich war ein Spezialist für Getränke. So schnell hat der Ober gar nicht servieren können, hab ich mein Kracherl schon umg’stessen gehabt und alles war panta rhei. :-D

Mai 10, 2009

Ente kreativ

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 10:48

Heute ruht die Ente und lässt einem Tool die Arbeit über.

Alle, die einen Vogel haben und das beweisen wollen, machen sich ein Bild davon:

Quelle: twitter mosaik

Mai 9, 2009

Ente kramt

Gespeichert unter: Ent(e)deckt, befindlichkeiten — entegutallesgut @ 10:21
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18 Jahre Vergangenheitsbewältigung in Fotokartons.
Kann sich wer von den Jungspunden vorstellen, wie viele Fotos *) das sind? Und wie schwierig es ist, Fotos und Negative beinander zu halten. Nachzuvollziehen, wann und bei welcher Gelegenheit das Foto aufgenommen wurde. Noch schlimmer, man sucht um einige Atemzüge länger, bis man sich endlich am Foto wiedererkennt.

Ente erkennt, die Zeit vergeht schneller, als ich mitgehen kann. Herr-o-mio!

Für die Nachwelt:
*) Früher, kurz nachdem man sich beim Fotografieren schon bewegen durfte und die Bilder nicht auf Platten sondern Negativen belichtet wurden, hat man Fotos auf Papier ausgedruckt, in Schuhkartons verstaut und nicht wild auf der Festplatte in einer geordneten Unordnung gesammelt.

Mai 6, 2009

Ente kocht!

Gespeichert unter: Die Welt, befindlichkeiten — entegutallesgut @ 6:08
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Und zwar auf andere Art und Weise. Schwerer Ärger, wettert in mir und macht mich gerade mächtig unrund.

Ich bin ja ohnehin so ein scheues Pflänzchen, sag nirgendwo im Netz wer ich bin und wie ich heiße. Manchmal werde ich für schrullig und dumm befunden, dann zweifle ich (wie immer) an mir. Denk ich mir, wer soll dir Böses tun, schreibst halt deine Email-Adresse öffentlich und strecke den Kritikern die Zunge raus, weil ich nicht feig bin.

Keine zwei Wochen später – schon wieder vergessen, dass ich mich da mit einer Email-Adresse regelrecht geoutet habe, finde ich eine Nachricht per Mail. Sehr höflich und unverbindlich, man möge sich doch melden, weil nur Email-Adresse bekannt. Na dann meldet sich die Ente eben. Schwatzt mich diese Tante von AWD an, ob ich mich nicht beruflich verändern möchte. Sie bieten mir einen Job im Vertrieb und im Management an. Tolle Schulungen werden mir angeboten, kurzweg eine Wiedergeburt zum Wunderwutzi. Während sie mich so anschwatzt – beware NLP inside – denk ich mir, ich bin im falschen Film. Never ever bin ich eine Vertrieblerin! Ich schaff es nicht einmal meine fast neuen Sachen bei ebay zu verscherbeln, weil ich mir denk, was willst du für den alten „Schrott“ verlangen, schenk ihn doch lieber her. Erklär ich ihr, was ich beruflich mache und wie sie auf die Idee kommt, dass ich die Leute überrede soll etwas zu kaufen, was sie gar nicht wollen. Darauf reagiert sie erst gar nicht und sagt, sie kommt auch nicht aus der Branche, sondern ehemals aus der Wellnessecke und weil ich so ein gepflegtes Auftreten hätte, wäre ich dafür geeignet. (Ich könnte einen Buckel haben, weil wir haben nur telefoniert, also von gepflegtem Auftreten weit entfernt!)

Ich kann es gar nicht sagen, wie sehr ich mich gerade ärgere. Um mich abzureagieren, werde ich etwas ganz Biederes tun und Blumen in Kisterln einsetzen. Wunderblumen sollen das werden! Dabei überlege ich mir, wie man diesem Frauenzimmer das Handwerk legen kann, damit sie ihr blaues Wunder erleben kann. Hast du Worte!

Nachsatz: Wer es nicht weiß, AWD sind diese Vermögensverwalter, die sich im Pyramidensystem fortpflanzen, wie sie es seinerzeit mit den Wunderputztüchern gemacht haben. Außerdem laufen gerade vier Klagen gegen diese Firma. So war übrigens der Einstiegssatz: Kennen Sie AWD? „Ja“, sagte ich „aus der Zeitung“. :-)

Mai 4, 2009

Zufälle gibt’s

Gespeichert unter: befindlichkeiten, zeitungsente — entegutallesgut @ 10:07
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Ich schreibe einen Blogeintrag über ein wichtiges Wort, das keiner versteht und kurz darauf verwendet eine liebgewordene Bloggerin dieses Wort. Sie ist mir hoffentlich nicht barsch, weil ich doch gerade wegen diesem Wort wetterte.

Aber ganz ehrlich? Lesen wir Artikel, Geschichten, Blogbeiträge gerne, wenn wir sie nicht verstehen? Wer hat schon einen Duden einstecken, oder google, wenn er gerade im 5er (Straßenbahn) sitzt und einen Artikel liest und ein Wort nicht versteht? Den/die Nachbarmännin will man nicht fragen, weil sie es vielleicht selbst nicht weiß, oder gar der deutschen Sprache nicht so mächtig ist. (Da fällt mir gerade ein, es wäre wohl viel klüger türkische Fremdwörter als griechische und lateinische zu verwenden, um ein besseres Verständnis zu erzielen. Das ist jetzt komplett fremdenneutral zu werten, sondern einfach nur praktisch zu sehen!) .

Wo liegt der Sinn darin, etwas zu schreiben, wenn es keiner versteht? Sollen wir Worte verwenden, die keiner versteht, nur weil man sonst Gefahr läuft, dass die Sprache verkümmert? Und verkümmert die Sprache alleine im geschriebenen Wort, oder auch im Gehörten (TV, Radio) und Gesprochenen? Wer ist nun verantwortlich dafür, wenn wir verblöden, nur weil wir bestimmte Wörter nicht verstehen?

Warum schreibt der Standard und der Kurier APA Meldungen einfach ab (weil im gleichen Wortlaut), wenn sie doch ach so kluge Journalisten beschäftigen, die uns das Lesen und Schreiben beibringen wollen?

Warum nehmen wir kritiklos zur Kenntnis, dass der WAZ die österreichische Medienlandschaft dominiert (und beeinflusst?).

Warum zeichnen sich österreichische Zeitschriften dadurch aus, egal welche man kauft, es steht über all das gleiche drinnen?

Warum gibt es also Zeitschriften, die gratis in U-Bahnstationen aufliegen und achtsam gelesen, aber wie Dreck weggeschmissen werden? Warum werden diese Zeitschriften mehr gelesen, als Blätter, die man (unter der Woche) käuflich erwerben muss?

Warum ist es für den Österreicher klar, dass die Sonntagszeitung billig, weil gestohlen aus dem Dispenser genommen werden kann?

Warum wird die Leistung eines Journalisten nicht damit belohnt, dass man für eine Zeitung bezahlt?

Unter uns gefragt: Wie viele Zeitungsabos habt ihr?

Weil wir das alles nicht verstehen, gibt es automatische Übersetzungprogramme, die dann Stilblüten wie diese auswerfen. Soeben in meinem Spamordner gefunden. Wer weiß, wie lange er schon dahingammelt. Man sollte mehr lesen – Spam und Zeitschriften!

Guten Tag Euer Olinetagebuch hat Unsere Aufmerksamkeit gefesselt, für die Qualität der Rezepte Wir wurden froh dass Sie es auf Kleinchef einschreiben, damit wir es bringen können. Kleinchef ist ein Verzeichnis, dass mit einem Aktenzeichen, die besten Webseiten hat. Mehrere Olinetagebücher sind eingeschrieben und nutzen Klinchef um sich bekannt zu machen. Um sich auf Klinchef einzuschreiben gehen Sie auf http://de.kleinchef.com/?obj=front&action=site_ajout_form oder auf http://de.kleinchef.com und klicken Sie auf “Webseite / Blog eintragen” auf die höhere Stange. Mit freundlichen Grüssen. Vincent Kleinchef

Gefesselt sein, die höhere Stange klicken, das macht den kleinen Chef erst richtig groß!

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