Tagesarchiv: September 28, 2009

I man i dram – Künstler sollte man sein

Da ist ein 76-Jähriger sehr erfolgreicher Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler ganz plötzlich Hopps genommen worden.
Für ein Vergehen das 32 Jahre zurückliegt.
Damals hat der 44-Jährige schon leicht alternde Mann, ein 13-Jähriges Mädchen beglückt.
In Jack Nicholsons Haus. Sind die beiden noch befreundet?
Nach geltendem Kalifornischen (und nicht nur dort) Recht, hätte der liebestolle Mann verurteilt werden müssen.
Nun entzog er sich der Strafe, weil er in das Land nicht mehr einreist und lebt in Europa unbehelligt weiter.
Womit er nicht gerechnet hatte, dass die bösen Schweizer ihn ausliefern.
Polen, sein Heimatland und Frankreich, sein Exil sprechen sich für Polanskis Freilassung aus.
Die Kunstszene ist entsetzt, weil man nach all den Jahren den Mann aus dem Hinterhalt plötzlich verhaftet und ins böse Amerika ausliefern will, wo keiner mehr an das Vergehen gedacht hat. Künstler unterschreiben eine Petition, dass P. frei gelassen wird.
Der Mann selbst beteuert, “niemanden mit dieser Handlung damals weh getan zu haben.”
Den Schweizern wirft man Rache vor, weil sie unter Kritik stehen, amerikanisches Geld steuerschonend zu parken. Ein Witz an sich, wenn es aus Rache geschah.

Und nun will man Obama bitten, er solle P. begnadigen.

Bin ich gerade im falschen Film?
Bemerkt denn niemand, dass das einfach ungustiös ist, wenn ein Mittvierziger sich an einem Teenager vergeht?

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Knofl II – die Antwort

chinaknofl

Sehr geehrte Frau Ente! (Welch ein Segen, mir krampfts immer alles zusammen, wenn mich wer mit “Hallo” anschreibt. Ich weiß nicht wie es euch gegangen ist, aber als Kind hat es bei mir immer g’heißen: “Der Hallo is scho g’sturb’n und liegt nemman Heast am Zenträu.” Was so viel heißen soll, sprich niemals jemanden mit Hallo an oder melde dich auch nicht am Telefon mit Hallo, das ist unhöflich.)
Also weiter mit der sehr geehrten Ente :-)

Wir wissen auch nicht, warum die heimischen Supermärkte Knoblauch aus China importieren. Dazu kann Ihnen sicherlich eine zuständige Person in der Obst- und Gemüseabteilung Ihres Supermarkts Auskunft geben.
(Hat sie mit der gleichen Ironie geantwortet, wie ich gefragt habe? ;-) )

LGV-Frischgemüse hat aber in der Frischgemüse-Saison 2008 damit begonnen, wieder Knoblauch in Österreich, genauer im Seewinkel (Burgenland), anzubauen und auch zu vertreiben. (A bissl spät tät ich sagen, nachdem China 77% des Weltmarktes mit Knoblauch beherrscht.) Die Anbaufläche für Knoblauch wurde für die Saison 2009 vervierfacht (was heißt das konkret? Die Fläche von einem Schnäuztüchl mal vier?), zusätzliche Erweiterungen der Anbaufläche sind für die Saison 2010 geplant. *konfetti schmeiß*

Der Knoblauch – Allium sativum

Keine Gemüsepflanze im eigentlichen Sinn – schon eher ein Gewürz – soll der Knoblauch hier trotzdem kurz Erwähnung finden.
Von Knoblauch sind erst seit jüngerer Zeit Sorten mit offiziellen Bezeichnungen in Umlauf. Auch im Erwerbsanbau war – und ist – der eigene Nachbau und der Tausch von Pflanzmaterial eine übliche Praxis. Naheliegenderweise wurde Knoblauch auch überregional aus Nachbarländern wie Ungarn und Italien bezogen.
Von Knoblauch sind 2 Hauptformen bekannt: eine bildet Brutzwiebeln an aufragenden Stängeln (oft als „Blütenstände“ bezeichnet); die andere einfache Blattbüschel. Den Aufsammlungen nach zu schließen, war die Brutknollen bildende Form des Knoblauchs in Österreichs Gärten am Verbreitetsten. Sie ist vielfach auch als „Weingartenknoblauch“ bekannt. Vermehrt wurde der Knoblauch weitgehend durch Stecken der „Zehen“ im Herbst. Brutzwiebeln dagegen bilden im Folgejahr meist nur eine einfache Knoblauch-Zwiebel und erst nach einem weiteren Jahr ein „Häuptel“ aus mehreren Zehen.
Welche Verwendung die Brutknollen hatten, ist kaum überliefert. Einzelne Bücher sprechen davon, dass sie als Beilgabe zu Essiggemüse verwendet wurden.

Quelle: arche-noah.at

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