Monatsarchiv: Februar 2010

it’s making me crazy

Was für Tage, was für Wochen.
Selten, dass mich etwas beinahe aus der Bahn wirft. Ich bin ein absolutes Arbeitsvieh und halte wirklich viel aus. Doch die letzten Tage und Wochen haben mich an die Grenze meiner Kraft und Leistungsfähigkeit gebracht.

So segelte ich hart am Wind und wollte noch nicht reffen.
Die Wogen sind noch lange nicht geglättet. Noch immer wartet da und dort eine Überraschung, die mich auflauern könnte aber noch nicht überfallen hat. Überraschung im sarkastischen Sinn.

Mittlerweile trete ich langsamer. Eine ganz wilde Verkühlung gibt mir kaum Luft zum Schnaufen und damit ist meinem impulsiven Wesen ein ordentlicher Dämpfer verpasst worden.

Da sind auch noch Altlasten auf Seele und Herz, die mich immer wieder aus der Mitte ziehen, obwohl ich schon im Gleichgewicht war. Und dann Ereignisse in der Familie, die so pötzlich kommen, aber durchaus passieren können. Habe alles noch ein wenig hin- und zurechtgebogen. Das Rad eiert noch, könnte aber bald wieder rund laufen. Unsere deutschen Spaßkollegen sagen “Was mut dat mut”. Eben! :-) Es mutet mir halt im Moment nur zu viel zu.

Genug gesudert, etwas Neues aus der Wiener Vorstadt:

Schon wieder hat ein Tschecherl in der Gassn zug’sperrt.
Was ist ein Tschecherl oder ein Tschocherl?
Eine kleine Bummsen!
Also Tschecherl kommt vermutlich von tschechern (übermäßig trinken), weil die Kunden dort alle Tschecheranten sind.
Woher der Ausdruck “Bummsen” stammt, kann ich im Moment nicht nachvollziehen.
Aber!
Dort wo früher ein Transportservice war, ist jetzt ein erotischer Massagesalon. Und ich durfte beim Einrichten zusehen. Alle Wände rundherum knallig kirschrot. Hoffentlich wird da die Kundschaft nicht rabiat.

Wir lesen uns wieder!

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