Naschmarkt – Horror! Seitdem der Naschmarkt als “Geheimtipp” aller Wienbesucher gehandelt wird, gibt es kein Weiterkommen für Frauen und Männer, die da nicht nur schauen, sondern einkaufen wollen. Selber schuld, wär ich nur am Karmelitermarkt gewesen.
Gekauft:
Oliven – Schlitzohre! ein 3/4 kg Oliven – wie lange soll ich daran essen? Bitte die Hälfte retour. Einwand: halten sich ein Jahr. Ok, Bursche: Ich zahle Plastiktopf und Öl als Olive, dann will ich so viel Oliven haben, wie ich mir wünsche und nicht der Marktfirant.
Kräuter – bei meinem Lieblingskräuterbauern habe ich sie nicht bekommen, dafür ein schönes Salathappel und zwei Eiszapfen als Draufgabe dafür. “San net so schoaf. Do kriagn’S net so a dicke Lippen, waun’S de essen.” Es gibt Menschen, die wünschen sich dicke Lippen an Frauen, ich nicht, habe daher dankend angenommen. Den Sohnemann gefragt: “Habt’s no kana Kräutln?”. “Na, die miassn east wochsn.”
!
Haferwurzel – gekauft und beraten lassen, wie ich sie zubereite. Verdamm mich, warum ich kathas Buch noch nicht habe. Samen für Tigertomaten gratis dazubekommen, weil die Samen irgendwas haben. Manche gehen auf, andere nicht. Sehr gefreut und bin optimistisch!
Tapioca – endlich, beim Chinesen erstanden. Ich mag die schlitzigen kleinen Scheißerchen. Gibts mit Kokosmilch und Mango.
Gratis Mitfahrgelegenheit – am Rückweg das Naschmarktfaktotum getroffen. Mann mit Cowboyhut und Schwerlasteinkaufswagen. Ruft laut: “Zug fährt Richtung Kettenbrücke. Wer fährt mit?” Blöd – falsche Richtung, 1 Stunde vorher und ich wäre mitgefahren. Sicher ein Erlebnis gewesen.
Schlussstrich: Heute gibts Spaghetti Vongole, Zahnbrasse mit einer Zubereitungsart von lamiacucina, Tiger Prawns, Mangold/Kartoffeln und ein paar Haferwurzeln. Stimme mich gerade mit Aperol Spritz ein.
Schönes Wochenende!