Monatsarchiv: Mai 2010

Aus dem prallen Leben einer Ente

Heute hat mich fast der Schlag getroffen.

War in einem großen öffentlichen Gebäude, wo ich mich mittlerweile mehr schlecht als recht auskenne, was folgende Geschichte beweist.

Ich verfüge über eine ausgesprochen schlechte Orientierung. In großen Gebäuden wäre für mich ein Navigationsgerät hilfreich – gibt’s so etwas fürs Eierfon? Augeklügelte Leitsysteme helfen bei mir gar nichts, weil ich auf alles schaue, nur nicht auf die Pfeile und wohin sie führen.

Ganz stolz habe ich heute zum Ort x hingefunden und war megamäßig erleichtert hingefunden zu haben ohne ein einziges Mal um den Weg zu fragen. Auf solche Fragen bekommt man sowieso keine richtige Antwort, darüber kann ich ein anderes Mal berichten. Die Erleichterung machte mich nachlässig und hat mich in eine peinliche Situation gebracht.

Ente startet voller Elan und Energie zu den Aufzügen. Will ein Stockwerk rauffahren. Während ich ewig auf den Aufzug warte, denke ich mir: “Wieso gehst du das Stockwerk nicht hinauf? Das schadet dir überhaupt nichts.” Gedacht, getan! Drehe mich nach links, weil neben dem Aufzug die Fluchtstiege ist. Alle Türen sind grün. Ich reiße die Tür auf und denke mir dabei: “Die Türschnalle ist verdammt wacklig, das Öffnen der Brandschutztür geht mir heute so locker von der Hand, als hätte ich ein halbes Jahr Krafttraining hinter mir.”  Die Tür steht offen, ich will einen Schritt hinein, ein Stiegenhaus mit einer auffallenden Tiefe, ein Mann mit leicht gegrätschten Beinen zeigt mir den Rücken.


Bild aus einem Wikicommonszeugs

Mir kommt ein leises “Huch” aus und anstatt dass ich mir die Hand vor die Augen halte, habe ich Angst mir die Brillen zu verschmieren und halte sie vor den Mund. Lasse die Türschnalle sofort los, als stünde sie unter Strom und flüchte in die andere Richtung. Praktischer Weise sind links und rechts neben den Aufzügen die Toiletten und vis à vis die Fluchtstiegen. Dort stemmte ich erleichtert die schwere Brandschutztür auf und flüchtete ein Stockwerk höher.

Warum frage ich mich, pinkeln Männer mit gegrätschten Beinen? Damit die Fürze leichter abgehen?

Es grüßt die Ente!

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I hab’ zwa harbe Rappen …

schnipp-schnapp
mEINE fESTPLATTE KRÄCHZT; ICH MUSS ERST DEN iNHALT SICHERN; BEVOR ICH DAMIT ARBEITE: DAMIT GIBT ES AUCH NOCH KEINE BILDER:
SCHNIPP-SCHNAPP
Mein dicker Daumen hatte sich auf der Feststelltaste breit gemacht.
schnipp-schnapp
Meine zwei Kolleginnen sind Drachen, was Drachen nur alles im Arbeitsleben hergeben. Ich habe leider noch keine geeignete Form gefunden, wie ich das weiter durchhalte. Humor zieht bei den beiden nicht – sie verstehen keinen Humor! Muss immer meine Witze erklären und selbst dann verstehen sie sie nicht. Das nennt man dann Rohrkrepierer. Brauchen einen männlichen Kollegen (kein Krepierl), aber es bleibt ihnen keiner.
schnipp-schnapp
Ein Blogfreund mit Begleitung war da. :-) Schön war’s!
schnipp-schnapp
Es sollte regnen, aber es regnet nicht.
Es sollte heiß sein, aber es ist nicht heiß.
schnipp-schnapp
Spargel, herrlich in allen Varianten
schnipp-schnapp
In Twitter wollte wer wissen, wie man ein Omelett macht. Hat angeblich kein Rezept dafür gefunden. Braucht man eins?
schnipp-schnapp
Meine Paradeispflanzln kommen schon langsam. Aber was mach ich mit so viel Paradeiser?
schnipp-schnapp
Was sind meine Brillen dreckig. Sehe kaum bis zum Bildschirm.
schnipp-schnapp
Schnipp-Schnapp sagt das Programm, das SMS verschickt und eine Sicherheitskopie per mail mit Schnipp-Schnapp vor’m Text und danach verschickt.
schnipp-schnapp

Aus der Vorstadt:
Kurz vor 9 Uhr hält der Fiaker beim Brandweiner an (eigentlich in zweiter Spur). Der Wirt eilt herbei und serviert einen Weißen Spritzer im Henglglas direkt zum Kutschbock. Der Fiaker dankt, nimmt einen ordentlichen Schluck und überreicht im Gegenzug einen Flachmann. Das ist das tägliche Menü für den Fuhrwerker. Der Fiaker säuft wie ein Ross, übergibt das leere Glas und bekommt dafür seinen vollen Flachmann, den er in der linken Sakkotasche verstaut. Es macht an Schnalzer, die Pferde gehen los und biegen von selbst die nächste Gasse links ein. Ziel: Innere Stadt.

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