Tagesarchiv: April 28, 2011

Topfenscheiterhaufen aus Pinzenresten

Ich schreib Pinzenresten, obwohl es jetzt trendy ist, jedes Wort einzeln zu schreiben … Pinzen Resten, Pinzen Rest en, Pin’zn Rest’n oder Pi nzenRe sten. Mathematiker können errechnen, wie viele Möglichkeiten der Getrenntschreibung es gibt. Ich verwerte in der Zwischenzeit die Pinzen und dann können wir über diesen Schrei Bunf Ug end los disku tieren.

Scheiterhaufen klassisch

Pinzen kleinschneiden, 10 dag Butter zerlassen, 4 Eier, 1/4 l Milch, Zimt, Zucker, handvoll Rosinen miteinander vermischen und über die altbackenen Pinzen gießen, alles miteinander vermischen und gut einziehen lassen. In der Zwischenzeit drei Äpfel schälen, fein raffeln und mit der Pinzenmischung vermengen. Weil ich noch Eiklar über hatte, habe ich den Schnee von 4 Klar, Zitronenzeste und 2 EL geriebenen Walnüssen vermischt. Die Pinzenapfelmischung in eine Schüssel füllen, ein wenig (!) andrücken und dann dünn mit einer Schneehaube bedecken. Ca. 20 Minuten bei 170° ins Backrohr.

Topfenscheiterhaufen

Eine bessere Variante habe ich eine Woche später versucht. Bild unscharf, tja, nobody is perfect.

Topfenscheiterhaufen

Topfenscheiterhaufen mit Karamelapfelscheiben

Der obigen Mischung 1/4 kg Topfen untergemengt, Rosinen sind vergessen worden. Die Äpfel habe ich nicht geraffelt, sondern ganz dünn in Scheiben gehobelt. In einer Pfanne ließ ich Kristallzucker karamelisieren und dann rutschte ein EL Butter mit in die Pfanne – der Duft! Die so entstandene Karamelsauce habe ich in die Auflaufform gegossen und die Apfelscheibchen schön fächerartig daraufgeschlichtet. Dann landete die Pinzentopfenmischung weich in die Auflaufform (ohne Apfel und ohne Schneehauberl, weil diesmal Apfelfusserln), leicht angedrückt und ab ins Backrohr.

Das schmeckte wunderbar saftig mit dem Topfen und der Karamelgeschmack hat auch herrlich dazugepasst. Alser kalter und warmer narrisch guat!

Für mich können immer ein paar Kilo Pinzen übrig bleiben. Es grüßt die Ente froh!

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