Entegutallesgut

November 26, 2009

Fired!

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 10:49

Gestern, oder war es vorgestern habe ich gehört, vor 30 Jahren wäre man bei Ö3 wegen diesem Song gekündigt worden.

Ich glaube zwar, dass man heutzutage als Ö3 Redakteur genau so wenig frei entscheiden kann, welche Musik gespielt werden darf, aber darüber wollte ich jetzt gar nicht diskutieren, sondern es nur gesagt haben.

Natürlich habe ich nachgelesen, was da so pfui war. Und? Who cares?

P.S.: Super Eintopf aus persischem Kochbuch fabriziert – kein Foto – schneller gegessen, als abbuidlt – blöd gelaufen.

November 20, 2009

Christkind und warum ich nicht in den Himmel will

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 12:54

60 Jahre gibt es das Postamt Christkindl bereits und hat natürlich jetzt wieder Hochsaison.
Das Postamt wurde im gleihnamigen Ort in Oberösterreich gegründet und versieht die Weihnachtspost von Ende November bis Anfang Jänner mit einem besonderen Stempel.

Interessant, dass das Postamt nach wie vor interessant ist, denn die gesellschaftliche Entwicklung spricht nicht dafür:

- Es sammelt kaum jemand Briefmarken. Vorbei die Zeiten, als man zappeligen Kindern das Briefmarkensammeln schmackhaft machte. Die Auflagen der Briefmarken sind trotz Postkrise noch immer zu hoch und werden daher nicht als Raritäten gehandelt.

- Wer sich heutzutage outet, ein gläubiger Mensch zu sein, wird in die Ecke der Fundamentalisten geschoben. In ist, wer sich den Trend der Säkularisierung ans Hemd heftet und nimmermüde über die Entfernung von Kruzifixen diskutiert.

- Die Fundis schaffen Weihnachten im eigenen Heim ab. Das braucht keiner, meinen sie, bleiben bei christlichen Feiertagen aber zu Hause und arbeiten doch lieber nicht.

Das Postamt Christkindl hat allen Trends zum Trotz um diese Zeit Hochbetrieb. Die Kinder sind sehr selbstbewusst: Sie greifen zum Handy und wollen das Christkind sprechen. Die Mitarbeiter haben sich auch schon eine Antwort zurecht gelegt: „Das Christkind sitzt im Keller und stempelt Briefe und hat leider keine Zeit.“

Wer überlegt sich da noch ein Engel sein zu wollen?

Wer sitzt schon gerne im Keller und lacht dort vielleicht auch noch?

Darf man in der Hölle schalmeien?

Quelle: Ö3 Interview

Die sehr nüchterne Seite vom Postamt Christkindl in ansprechendem Postgelb.
Ich verschicke Weihnachtspost noch immer per Brief + Weihnachtsbriefmarke, die dieses Jahr wieder sehr schön ist.
Die Deutschen sind ja die Könige der Vereine und somit gibt es auch einen Schalmeienverein im Schottenhoserl.

November 11, 2009

We feed the world

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 5:01
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In Wien wird täglich so viel Brot weggeworfen, womit man die Bevölkerung Graz versorgen könnte.
In Brasilien werden Regenwälder gerodet, damit Soja angepflanzt werden kann. Obwohl der Boden für Soja gar nicht geeignet ist, werden sämtliche Nährstoffe einfach zugeführt. Im Land selbst, haben 25% Brasilianer zu wenig zu essen. Maggi gehört ein ganzer Landstrich, wo nur Soja angebaut wird.
In Rumänien wird Gemüse aus Hybridsamen gepflanzt. Es ist die billigste Variante auf Menge zu produzieren. Trotzdem liegen sie im Preis noch immer zu hoch. Holland kauft Zwiebel um 17c ein.
Sehr frischer Fisch am Kopf gehalten, steht weg wie ein Brett. Hängt der Fisch lasch wie ein Stück alter Fetzen herunter, ist es industriegefischte Ware.
400.000 Mastküken werden wöchtentlich aus einem österr. Betrieb ausgeliefert.

Der Film in Gesamtlänge ist hier zu sehen.

Wer ihn noch nicht gesehen hat, soll das unbedingt tun.
Wer ihn schon gesehen hat, soll erst recht nochmals schauen, um sich den Wahnsinn zu verinnerlichen.

P.S:: Auf der Webseite sind noch andere, auch kürzere Videos zu sehr interessanten Themen zu sehen.

Oktober 22, 2009

dignity und die Befreiung vom Korsett

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 11:56
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Spam mails dienen manchmal als Sprachkurs.
So ist mir „dignity“ nicht so geläufig. Und hätte ich das Wort im Zusammenhang verstanden, wäre ich auch nicht rot geworden.
Würde, heißt das Wort auf Deutsch. Aber auch Erhabenheit.
Im Betreff steht an mich: Enlarge your male dignity.

Als Spätzünder habe ich mir gestern den Film über Coco Chanel angesehen. Dass sie für mich eine interessante Frau ist, stand nie außer Zweifel. Im Film sieht man noch besser, wie sehr sie die Mode revolutioniert hat, sich nicht anpasste und ihren Weg gegangen ist. Sowohl in Sachen Design, als auch in der Liebe.

Es fiel während des Films ein Satz, der mich nicht loslässt:

Frauen, die zu sehr lieben, werden unterwürfig wie Hunde.

Sehr interessanter Aspekt, den man in gewisser Weise im Hinterstübchen mit sich trägt. Wenn das dann aber ausgesprochen wird, beginnt man erst darüber nachzudenken. Rollt eigene Erfahrungen auf und prüft die Aussage auf deren Richtigkeit und Wertigkeit.

Und dann habe ich in der Früh die Würde im Maileingang.

Oktober 12, 2009

Wie verfasse ich ein Bewerbungsschreiben?

Gespeichert unter: Die Welt, befindlichkeiten — entegutallesgut @ 10:23
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Wer schon einmal einen Bewerbungsmarathon hinter sich gebracht hat, weil er gerne das machen möchte, was er gelernt hat, der kann vermutlich ein mehrstrophiges Lied anstimmen.

Es ist wie eine bewegte See.
Einmal schwimmt man ganz oben und meint, die können mich mal.
Und dann saust man mit seinem Schwimmbrett ins tiefe Wellental und versteht so überhaupt nicht, warum man das ganze Theater eigentlich mitmachen muss t. Aber man hält sich insofern in der bewegten See so gut, dass man nicht dabei dersauft.

Ich möchte jetzt gerne einmal meinen Frust ablassen. Und jeder, der ähnliche Erfahrungen hat, ist eingeladen hier seinen Ärger kund zu tun. Ich hoffe, es liest auch hier irgendein verknöcherter Typ aus einer HR Abteilung, der sich gewisser Regeln bedient, die er sich sowieso nicht selbst ausgedacht hat, aber trotzdem etwas verlangt, weil man das einfach so macht. Brett vor’m Kopf*
Gemeint sind damit die Regeln für Bewerbungen.
Apropos: Früher, ich kann mich kaum mehr erinnern, hat man sich bei Personalabteilungen beworben, jetzt heißen diese Abteilungen „Human Ressources“. Wer „HR“ liest, soll nicht glauben das ist die Abkürzung für Hofrat, Herr, High Resolution, oder die Landeskennung für Kroatien – nein – es ist die Abkürzung für menschliche Arbeitshilfsmittel – eine betriebswirtschaftliche Bezeichnung für Menschen als Arbeitskapital (siehe Pkt 9 – Bezahlung).

1. Das Bewerbungsschreiben
vulgo Motivationsschreiben!
Der erste Satz sollte den Leser sofort ins Thema ziehen. „Stellen Sie einen persönlichen Bezug dar und vermitteln Sie, warum sie in diesem Unternehmen arbeiten wollen.“
Was für ein Schwachsinn!
„SgH Personaler, Ihre Schmiermittelteile haben mich schon mein ganzes Leben fasziniert. Und einmal, als ich im Baumarkt war, da hab ich den Abteilungsleiter zur Sau gemacht, weil keine guten Schmiermittel von Ihrer Firma im Regal waren. Deswegen möchte ich mich gerne als Ihr Regalbetreuer für Supermarktketten bei Ihnen bewerben. Ich musste nämlich am eigenen Leib schmerzlich erfahren, wie grauslich das ist, wenn man etwas kaufen will und das Regal ist leer. Nehmen Sie mich und ihr Umsatz wird sich binnen kürzester Zeit vervierfachen - so hoff ich.

Hat jemand eigentlich schon probiert eine Bewerbung so zu beginnen:
„SgF Personalerin, das Schlimmste was einem Menschen passieren kann, ist ein Motivationsschreiben zu verfassen. Ich bin grundsätzlich ein sehr aufrichtiger und ehrlicher Mensch. Ich habe mein Lebtag noch nie so gelogen und aufgeschnitten, wie in diesem Motivationsschreiben, wo ich versuche ihnen Grün für Orange vorzumachen und Ihnen das Blaue vom Himmel erzähle, bis dass es regnen tut!“

2. Verstehe ich überhaupt nicht, warum man seiner Bewerbung ein Bild beifügen soll. Ich kann will ja nicht als eindürrtes Laufsteg Girl bei Lagerfeld arbeiten. Ich finde diese Vorgehensweise diskrimierend!

3. Foto
Auf dem Foto und beim Bewerbungsgespräch soll man so ausschauen, wie man sein Lebtag nie ausschaut. Bluserl, wenn möglich weiß. Knöpferl grad so schön zu, sodass man nicht zu offenherzig dasteht, oder auch zu zugeknöpft wirkt. Weil dann denken sich nämlich die Personaler ihren Teil. (Altes HR-Blusenknopforakel)

4. Lebenslauf
heißt jetzt CV. Und im Laufe des Lebens schreibt man mehr als 2CV – das ist meine Assoziation zu CV – Auto mit Revolverschaltung. *puff*

Früher musste der Lebenslauf per Hand geschrieben werden. Dann gab es eine Revolution, als die Personalabteilung draufkam, man kann sich Lebensläufe schreiben lassen. Graphologen entdeckte keine versteckten Talente, sondern suchten nach bösen, grauslichen Eigenschaften: Menschen, die Klorolle nicht wechseln wollen, die Bleistifte nicht herborgen, oder ein Chaos am Schreibtisch haben.

Auffe oder obe ist die Frage:
Bottom up
oder
Bottom down
Je nachdem es besser ausschaut. Siehe Foto.
Wenn man so ein paar Jährchen am Buckel hat und man sich an die Volksschulzeit besser erinnert, als was gestern passiert ist, dann würde ich meinen Lebenslauf eben da ansetzen, wo es spannend wurde im Leben. Aber nein, man will den ganzen Schmus lesen, will schauen, ob eh kein Tag dazwischen fehlt, wo man hacknstaat war. Was überhaupt NICHTS über den Arbeitseifer aussagt, möcht ich nur erwähnt wissen.

Es heißt „Berufliche Laufbahn“ – ja das Leben rinnt einem zwischen den Fingern durch, daher ist Laufbahn recht gut, sofern sie noch keine Aschenlaufbahn ist. Ja, ich bin sarkastisch!

Es heißt nicht Ausbildung, sondern Weiterbildung oder Fortbildung. Dazu habe ich keine Erklärung.

Es heißt nicht, man hat Kinder bekommen und hat sie so gut es eben ging gefüttert, gewickelt, gewaschen und ihnen den Hintern versohlt, sondern man möchte „Familienmanagement“ lesen. Da gibt’s dann ein paar provokante Fragen, z.B. „Was verstehen Sie unter Familienmanagement?“. In solchen Situationen möcht ich auf den Tisch steigen und demjenigen die Bewerbungsmappe auf den Kopf knallen! Nein, man hält seine Hände brav am Tisch und antwortet kurz und bündig: Das ist die Arbeit, die Männer nicht machen wollen. Ja, ich bin bösartig. Ich weiß, die Welt ist voll von Männern, die gerne in Karenz gehen wollen, aber leider geht das so schwer …. daher nützt man die leichtere Variante.

5. Bewerbungsmappe
Weil wir gerade dabei sind.
Ich weiß nicht, welchem findigen Kerl/in eingefallen ist, sämtliches Papierzeugs wie Bewerbungsschreiben, CV und Zeugnisse in Bewerbungsmappen legen zu müssen. Tiefe Ehrfurcht! Das war vielleicht eine Geschäftsidee!

Was sind Bewerbungsmappen? Mehrflügelige Schnellhefter, hohe Grammatur, die nach unerfreulichen Bewerbungsgesprächen in die Rundablage kommen. Das heißt dann „Dürfen wir Sie in Evidenz halten?“

Bewerbungsmappen müssen in Deutschland zurückgeschickt werden. Was auch Schwachsinn ist, denn man sieht diesen Mappen nämlich an, wenn sie um den halben Globus transportiert wurden. Das heißt, man kann das Kuvert aus dem Postkasten nehmen und vor lauter Ärger gleich in tausend Fetzen reißen, warum sie einen nochmals mit der Mappe belästigen!

In Österreich werden Bewerbungsmappen in der Regel nicht zurückgeschickt. Weil bei uns die Post so langsam ist und 100 Postler aus dem Karrierekompetenzzentrum (arbeitslose unkündbare Postler spielen dort Sudoko) mittlerweile zur Polizei gegangen sind. Man sollte gesetzlich verankern, dass Bewerbungsmappen grundsätzlich zurückgeschickt werden müssen. Sudoko ist ohnehin importiertes Zeug – weg damit! Und die 100 Posten kann man anderswertig vergeben.

Was machen die Personaler bittschön mit den hunderten Mappen, die angeblich pro ausgeschriebener Stelle am Schreibtisch der Personalabteilung landen? Hoffentlich verheizen! Nur nicht ins Altpapier, dann müsste ich so eine Bewerbungsmappe irgendwann einmal als Post-it wiederverwertet wo verwenden. Dieser Gedanke wäre unträglich für mich.

5. Bewerbung per Email verschicken.
Sehr sympatisch aus erwähntem Grund! Nur, wenn man dafür einen Email-Account eines Gratisanbieters verwendet, dann landet man blitzeschnell im Spamordner.

6. XING
Ist für mich wertlos, aber doch wieder sehr praktisch. Wenn man das Schreiben persönlich adressieren muss und nicht genau weiß, ist das ein Weibl oder ein Mandl, dann gibt XING Auskunft und beugt vor Peinlichkeiten vor. Ich mein, bei Detlef muss ich nicht nachschauen, aber bei Nicola wird es schon spannend.

7. Auf Antwort wartend
Es ist wie beim Fischen.
Man sitzt vorher stundenlang und wutzelt Brotkugerln. Reiht die Kugerln auf, steckt sie auf den Haken und lässt Schnur samt Haken ins Wasser hängen.
Entweder beißt der Fisch sofort an, oder man wartet 1-2 Wochen und der Fisch frisst das Brotkugerl vom Haken. Dann ist man leer ausgegangen.

8. Telefonnummer nicht vergessen und
Mailboxansage überprüfen
Hier sollte man während der Stellensuche nicht kreativ sein. Stockkonservativ sagt man das, was eh jeder weiß, wenn keiner abhebt, dass derjenige gerade nicht erreichbar ist und man möge doch bitte … bla bla bla.

9. Bewerbungsgespräch
Ein Fisch war so gierig und hat das Brotkugerl mitsamt dem Haken verschluckt. Hähäääää selber schuld!
Und dann kommt das Anglerlatein!
Man zieht sich etwas an, wie heutzutag Leut nicht einmal mehr in die Oper damit gehen. Wiedererkennungseffekt: Das Bluserl vom erwähnten Foto (siehe oben), nicht zu weit offen, aber auch nicht zu zugeknöpft. Man muss sich Antworten zu Fragen ausdenken, die stereotyp bei allen Bewerbungsgesprächen gefragt werden, daher muss man gar nicht mehr viel denken, sondern einfach nur auswendig lernen. Manche fragen noch nach Hobbies. Da soll man seine Strickliesl eingepackt lassen. Na gut, dann lassen wir uns etwas einfallen, damit wir sportlich, weltoffen und belesen dastehen.
Die Frage, wie viel man gerne verdienen möchte. Meine Lieblingsantwort: So vü wie geht!
Was für eine dumme Frage! Noch immer werden Frauen bei der Bezahlung nicht gleichbehandelt! Ich will so viel verdienen, wie mein männlicher Kollege, sollte die richtige Antwort heißen. Sollte ….

Ach ja!
Die Bewerbung muss von anderen hervorstechen.
Hat eigentlich schon jemand eine Flaschenpost verschickt? Das fällt mir gerade spontan ein.
An der Brieftaube arbeite ich noch, damit sie auch ein Liedchen singt „Kommt ein Vogerl geflogen, setzt sich nieder auf mein Fuß, hat ein Brieferl im Schnabel, ….“

flaschenpost

Sämtliche Ähnlichkeiten zu lebenden Personen sind rein zufällig und nicht erwünscht.

P.S: Zu HR kommt noch GBG – Gleichbehandlungsgesetz, das sind jene, die nicht das „In“ schreiben wollen, aber alle ein junges dynamisches Team für einen mittelalterlichen Chef wollen. :-)

Oktober 9, 2009

Nobelpreis für Frieden

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 2:18

an Barack Obama.
Obama ist eine Persönlichkeit, die uns vermutlich alle in einer gewissen Weise fasziniert. Er tänzelt auf jedes Podium, als wäre er Vorsitzender eines Heimatvereines und plädiere für den Kreuzstich auf Tischdecken. Immer mit einem Lächeln im Gesicht. Man möchte mit ihm verwandt sein.
Mit einer Leichtigkeit hält er Reden und verspricht uns das Blaue vom Himmel.
Seine Gesundheitsreform bringt er nicht und nicht durch.
So wünscht er sich eine Welt ohne nuklearer Waffen. Und bekommt dafür den Friedensnobelpreis, so sagt man, wäre das der Knackpunkt für die Entscheidung gewesen. Wünsch ich mir übrigens auch. USA hat laut Wikipedia die höchste Anzahl an Atomsprengköpfen.
Obama ist der vierte Präsident, der diese Auszeichnung erhält. Und ich frage mich, in welchen Augen dieses Land bis jetzt so friedfertig betrachtet wurde und wird. Es hat sich noch nicht bewiesen.

Was hat Obama aktiv für den Frieden getan? Aber dafür hat er schnell den Nobelpreis bekommen, was auch wieder eine Kunst ist. Carter erhielt seinen Preis erst nach 20 Jahren.

Nicht dass ich beurteilen könnte, Obama würde den Preis nicht verdienen. Mir ging es zu rasch. Immerhin hat er noch keine ganze Legislaturperiode hinter sich und da wird noch viel Wasser die Donau runterrinnen – auch in Sachen Friedenstiftung.

September 28, 2009

I man i dram – Künstler sollte man sein

Gespeichert unter: Die Welt, befindlichkeiten — entegutallesgut @ 8:44
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Da ist ein 76-Jähriger sehr erfolgreicher Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler ganz plötzlich Hopps genommen worden.
Für ein Vergehen das 32 Jahre zurückliegt.
Damals hat der 44-Jährige schon leicht alternde Mann, ein 13-Jähriges Mädchen beglückt.
In Jack Nicholsons Haus. Sind die beiden noch befreundet?
Nach geltendem Kalifornischen (und nicht nur dort) Recht, hätte der liebestolle Mann verurteilt werden müssen.
Nun entzog er sich der Strafe, weil er in das Land nicht mehr einreist und lebt in Europa unbehelligt weiter.
Womit er nicht gerechnet hatte, dass die bösen Schweizer ihn ausliefern.
Polen, sein Heimatland und Frankreich, sein Exil sprechen sich für Polanskis Freilassung aus.
Die Kunstszene ist entsetzt, weil man nach all den Jahren den Mann aus dem Hinterhalt plötzlich verhaftet und ins böse Amerika ausliefern will, wo keiner mehr an das Vergehen gedacht hat. Künstler unterschreiben eine Petition, dass P. frei gelassen wird.
Der Mann selbst beteuert, „niemanden mit dieser Handlung damals weh getan zu haben.“
Den Schweizern wirft man Rache vor, weil sie unter Kritik stehen, amerikanisches Geld steuerschonend zu parken. Ein Witz an sich, wenn es aus Rache geschah.

Und nun will man Obama bitten, er solle P. begnadigen.

Bin ich gerade im falschen Film?
Bemerkt denn niemand, dass das einfach ungustiös ist, wenn ein Mittvierziger sich an einem Teenager vergeht?

September 17, 2009

Der ORF ist nicht zu retten …

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 4:16
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das war bei der gestrigen Diskussion rund um den ORF die erste Antwort des Generals Wrabetz. Na, da haben sie aber alle lachen müssen über den Freud’schen Versprecher.

3.500 Mitarbeiter hat der ORF – sehr, sehr gut bezahlte Mitarbeiter. 15 Prozent werden in den nächsten 1 1/2 Jahren abgebaut. 15 % die dann keine 15 Monatsgehälter bekommen.

Weniger amerikanische Serien soll es geben, obwohl Broukal „Sex in the city“ sehenswert findet.
Föderl-Schmidt meinte monoton immer wiederkehrend, sie verlangt vom öffentlich rechtlichen Sender mehr Informationswert. 7 Uhr Nachrichten, so wie bei RTL wären toll. Wir erinnern uns, der Gründer von RTL ist ein Österreicher. Frühstücksfernsehen wäre wichtig. Also ich will beim Frühstück lieber meine Ruh. Und die Gefahr ist zu groß, die Sendung wird eher blöd als resch – daher lieber ein Semmerl als Frühstücksfernsehen.

Österreichisches Fernsehen, wäre österreichische Identität. Vermutlich so wie eine österreichische Airline?

Öffentlich-rechtlicher Sender was erwartet sich der Österreicher? Gutes Fernsehen so gut wie …. wo? SAT1?, RTL? Pro7? RTL2? Serienklumpert, WettfettkochenmitundohneStars, Auswandernwieundwohin, TauscheFamilie, SuperprügelNanny und das alles zwischendurch mit spannendem Werbefernsehen untermalt. Also wohin wollen wir und was wollen wir?

Gebühren sind ok, die zahle ich, auch wenn mehr Fußball gesendet wird, als ich eigentlich will. Aber den Schuldenberg, der sich anhäuft, den will ich nicht zahlen.

Was ich mir wünsche:
Lean Management
Österreichisches Nischenprogramm
Filme on demand
Und eine Sandkiste für Wrabetz

Live-Stream aus dem Parlament

Im Volksmund nennt man das Logo des österreichischen Fernsehens OR-F-loch.
orf-loch

September 13, 2009

Zwitter kurzer Auftritt

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 8:29
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Was geschah?

Die Ente ist diplomiert worden. Hat auch ordentlich dafür gehackelt und darf stolz sein.

Die Ente hat weiter gehackelt. Managern Kaffee serviert (wie sie das hasst), sich selbst einen serviert und gemeint „Schwamm drüber“.

Die Ente hat versucht eine prezi Präsentation zu machen. Und nach vier Stunden bemerkt, das ist ein Schmarren und nichts für alte Leute. Wieder auf eine langweilige Powerpoint zurückgegriffen. (Ich mag Powerpoint nicht mehr, seitdem mein Mailfach mit esoterischem Powerpointpräsentationsklumpert verstopft ist.)

Die Ente hatte ein schönes Wochenende mit bügeln und schlafen, essen und anderem verbracht.

Ach ja, die Ente war auch beim Friseur und hat sich über einen Artikel von Vera Russwurm geärgert. „50 und sexy wie noch nie“. Ok, die Frau schaut gut aus, macht blöde Sendungen und das seit 30 Jahren, ist stangldürr weil sie angeblich einen guten Stoffwechselumsatz hat (sicherlich gelogen!) und sagt, sie hat deshalb keine Falten, weil sie sich konsequent jeden Tag abschminkt. Wieso fragt man sie nicht, warum sie vor 10 Jahren viel älter ausgesehen hat wie heute? Zum Beispiel hier. Es sei ihr vergönnt. In 10 Jahren sieht sie aus wie ein Klon von Michael Jackson.

August 8, 2009

Erschossen II

Gespeichert unter: Die Welt — entegutallesgut @ 7:35
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Der Islamistenführer Baitullah Mehsud wurde von den Amis erschossen. Vielleicht – es wird dementiert. Auch wenn es nicht der Mehsud war sondern ein anderer, tot ist schon tot, oder?
Jetzt werde ich nicht um diesen Menschen weinen. Ich mag so Radikale nicht. Schon gar nicht solche, die mit Flugzeugen in Hochhäuser fliegen, weil ihnen Allah gleich daneben einen Platz überlässt.
Gibt es für Araber eigentlich den Himmel? Ich hab leider zu wenig Ahnung.
Erschossen wurde er von einer schießwütigen ferngesteuerten Gelse. Eine Drohne, so nennt man die lieben plustrigen Honigbienen, die wie der faule Willi durch die Welt summen. Eine Drohne ist aber auch ein unbenanntes Flugzeug, das aussieht, als könnte es keine 10 Meter weit fliegen. Und schießt doch aus beachtlicher Höhe und Weite die Leute mausetot.

Und keiner schreit Mord.

Sind die Amerikaner mit den Irakern noch im Kriegszustand? Ich dachte, die haben bereits unter Bush halbherzig Waffenstillstand geschlossen.

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