Entegutallesgut

Oktober 20, 2009

Heute unrund ~

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 9:56

Ein Blogeintrag, der nach Twitter riecht.

Wo kann man Enten bittschön wuchten lassen?

… und dann noch ein Satz im Rotweinglas … ~heute ist die Ente unrund wie ein Albatros oder ein dodo~ dodowalking

Oktober 14, 2009

Recommandiert bitte!

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert, befindlichkeiten, ente on tour, stadtgeschichten — entegutallesgut @ 10:04

Alle heiligen Zeiten einmal, gebe ich einen Brief eingeschrieben auf. Meistens wenn man dem Empfänger drohen will: Nimm diesen eingeschriebenen Fedehandschuh, oder ich geh zum Konsumentenschutz!

Und wenn die Ente ganz selten zur Post stiefelt und diesen Brief dann aufgibt, provoziert liebäugelt sie mit alten Wiener Ausdrücken. Dann knall ich in diesen seltenen Fällen nach freundlichem Gruße den abzusendenden Brief aufs Pult, sage lapidar „recommandiert“ und halte Augenkontakt. (Versteht er’s oder versteht er’s nicht.)
Die Post ist geschult und weiß, mit schrulligen Alten umzugehen.
„Wo haben Sie bittschön die Einschreiber-Zetteln?“, frag’ ich. Vor ein paar Monaten habe ich mit einem Postler eifrig diskutiert, wie sinnlos diese extra Zetteln sind, man kann das doch datenverarbeiten. Entweder hat hinter mir ein Denker der Post gelauscht, oder der Mitarbeiter, hat dies als Idee des Monats verkauft. Auf jeden Fall:
„Die gibts nicht mehr!“
Heureka und „Nein“, schrei ich halblaut heraus, „diese umständlichen Zetteln wurden endlich abgeschafft, ich fass es nicht. Was für eine Erleichterung!“
„Dafür müssen wir jetzt mehr arbeiten“, meint der Postler und ich verbeiße mir einen Lachkrampf.
„Na, eine Postleitzahl müssen sie vermutlich eingeben“, antworte ich süffisant und werde aber in den nächsten Minuten (!) eines besseren belehrt.
Und schon beginnt das Prozedere.
„Eingschrieben“ heißt, wie wild am Touchscreen hinzutappsen. Das schaut immer so aus, als würden diese Bildschirme keine Butterbrotfinger wollen. Da tappst der Postler mit so einer Wucht auf den Bildschirm, dass dieser bedrohlich gegen die Kundschaft wackelt. Aber nicht umfällt! Sonst müsste nämlich die Kundschaft einen recommandierten Brief an die Post schicken, was freilich spaßig wäre, aber schon fast ins Groteske ginge.
„Halt“ sage ich und krame umständlich in meiner Geldbörse.
„Ich hab da nämlich eine Briefmarke, die ich nicht und nicht anbringe.“ Gemeint ist, ich schreibe nur mehr Email. :)
Klatsche eine 1,25 Euro Briefmarke auf den Tisch und denke mir, der Rest ist Trinkgeld.
Von Nichten und Tanten!
Ein eingeschriebener Brief kostet mittlerweile eine Lawine: Sage und schreibe zwei Euro fünfundsechzig.
Da haut’ s die Kundschaft fasst am Scheißer, weil das knapp am Briefinhalt = Klagswert liegt.
Großer Seufzer von Seiten der Post!
Jetzt muss die Post rechnen!
Holt einen Taschenrechner raus und ermittelt die Differenz.
1.40 sag ich leise, obwohl ich in der Volksschule nie Rechenkaiser war (was hab ich mich da immer gegiftet!)
„Richtig!“ (Nach erfolgter Korrektur des Textes überlege ich gerade, ob ich 1,40 gesagt habe, oder hat mir der Postler falsch rausgegeben hat? Ich denke gerade intensiv nach, dass hier ein Fehler vorliegen muss. Hab ich 1,40, 1,60 oder gar 1,85 gezahlt – Mist nicht aufgepasst.)
Und jetzt geht es weiter!
Der Bildschirm wackelt wieder bedrohlich.
In der Zwischenzeit rattern zweierlei Drucker in intimer Hüfthöhe.
Der Postler holt einen Kleber „Klatsch“ – das ist die Ersatzdifferenzbriefmarke, die genau so viel kostet, als hätt ich eine Bilderbriefmarke gekauft = klassische Briefmarke. Frechheit! Geprellt! Ich will gemalte Briefmarken auf meiner Post.
Es rattert weiter.
Ein mittelgroßer gelboranger Sticker mit einem R veranschaulicht sehschwachen Postbediensteten, es handelt sich hier um eine eingeschriebene Briefsendung. Damit der Brief nicht die Stecknadel im Heuhaufen wird, auf Papier in Leuchtfarbe gedruckt. Ganz witziges Styling irgendwie. Flashig aber farblich passend zur Briefmarke!
Es rattert weiter.
Mittlerweile ist es schon eng auf dem Kuvert (siehe Skizze).
Der Postler holt einen schönen langen Streifen aus dem Intimbereich und misst, wo der auf dem kleinen Kuvert noch hinpasst.
Die Ente hat nämlich noch ein vergammeltes C6 Kuvert in ihrer Schublade gefunden, weil sie eben nur mehr mailt.
Ein Fleckerl hat der Postbedienstete noch gefunden.
Erfolgsmoment!
Das Kuvert schaut mittlerweile aus, wie unterhalb skizziert und hat durch die vielen Zusatzkleber vermutlich um die Hälfte mehr Gewicht, als die ursprüngliche Briefsendung ausgemacht hätte. Erinnert ein wenig an ein Stickeralbum einer 13-Jährigen. Die Pferdepickerln fehlen nur noch.
Leider kann man eingeschriebene, frankierte Briefe nicht mehr zu Hause scannen, daher die Zeichnung.

post

Schaun wir uns die Briefcollage gemeinsam an – der Postler und ich.
„Wieso sind denn da zwei Reco-Pickerln?“ Ich mag es gerne wenn man auch im „real life“ interaktiv web2.0 agiert.
„Ja,“ sagt der Postler, „weil das eine Pickerl kann der Computer nicht lesen und deswegen braucht mein ein zweites.“
„Aha!“ Sag ich immer, wenn ich etwas nicht verstehe.
„Warum druckt man das Pickerl nicht so aus, damit der Computer es lesen kann?“ denke und frage ich zeitgleich. ;-)
„Weil der Computer das (zeigt auf das Große, ich dachte, er kann das Gelbe nicht lesen) nicht lesen kann.“
Ok, ich erkenne, es hat wenig Sinn mit der Post zu diskutieren.
Bezahle meinen Differenzbetrag und hoffe auf rasche Zustellung.
In dem Schreiben ist eine Frist mit nächstem Dienstag gesetzt.
Ich weiß, das kann knapp werden, aber ich will es wissen.

September 25, 2009

düdldüüü

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert, Quietschente — entegutallesgut @ 9:49

Hatten wir das schon mal?
Ich kapier das ja überhaupt nicht, da steht einer ganz alleine auf der Bühne, dreht Knöpferl und das hört sich ganz passabel an.
Den Film, Berlin calling habe ich leider nicht gesehen. :(

Mai 10, 2009

Ente kreativ

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 10:48

Heute ruht die Ente und lässt einem Tool die Arbeit über.

Alle, die einen Vogel haben und das beweisen wollen, machen sich ein Bild davon:

Quelle: twitter mosaik

April 16, 2009

Suchmaschinen

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 9:26

Manchmal, wenn einem langweilig ist, dann schaut man auf seine Blogstatistik – sinkend, weil vernachlässigt. wtf!
Dann schaut man auf die Referrer, also nämliche welche von guggl zum Klick empfohlen wurden. Es war Beutel – mein erster Tanzpartner. Ich glaube bis heute nicht, dass er Beutel hieß.
Wieso also fragt man bei guggl nach Beutel, wenn es den gar nicht gibt? Es war kaum der Rede wert. Er hatte Schwitzhände, Wimmerl (teutonisch Pickel) und hat mich kaum unterhalten. Bei der Rumbarolle war er sehr schlecht! Also wenn schon Pickel und ohne Rolle, dann lustig. Wenn nicht, dann wie Kaffee mit Milch.

Was sind Bogs herrlich – da sind alle schön und knackisch! 90-60-90

März 29, 2009

Samstag war Kaiserwetter!

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 7:43

Und heute schifft es schon wieder.

Den Samstag dafür genutzt in die Stadt zu spazieren. Ich durfte mir ein Geldbörsel aussuchen (und habe ein supergeiles in einer flashigen Farbe bekommen.)

Die Innere Stadt ist am Samstag der Horror schlechthin und ich habe wirklich keine Freude mehr, als Wiener gemütlich über Graben oder Kärntner Straße zu schlendern. So wird Einheimischen ihre eigene Stadt vergellt. Touristen gehen im Entenmarsch hintereinander und haben kaum Möglichkeit einen Blick auf die Auslagen zu werfen, weil man sonst vom Hintermann einen mittelfesten Stesser bekommt. Wenn man sich dem Stress entziehen möchte und sich in einem der Schanigarten seiner Letargie hingeben möchte – Schmecks, kein Platz.
So schaut es normaler Weise in der Stadt aus. Doch jetzt herrscht absoluter Ausnahmezustand.
Frau Stenzel (Bezirkshäuptling der Inneren Stadt), wollte einen stockelschuhsicheren Straßenbelag. Der alte war schon ganz schön von den Hufen der Fiakerpferde abgewetzt. Zeigt das nicht irgendwie Charme, wenn es ein bissl krumm und nicht großstadtperfekt ist?
Jetzt ist der Graben in der Mitte zu 3/5 aufgerissen. Links und rechts schlängeln sich in den verbliebenen Restdritteln Einheimische wie Ausländische entlang. Mit Schaufensterschauen ist nichts mehr, denn es heißt aufpassen, wenn ein ca. 20cm hoher Kanaldeckel mitten am Weg wie ein Schwammerl aus dem Boden herausragt. Wer sich da derstesst, hat ein perfekt aufgeschundenes Schienbein.
Grüß-mich-gott-Onkel-Otto, die Ente ist unter lästerndem !sehr lauten! Geschnatter über die Kanaldeckel gehupft und in eine Seitengasse geflüchtet. Dort nämlich habe ich mein schönes Börsel erstanden und mit dem Verkäufer ein wenig gefachsimpelt, über Straßenbelag und fehlende Leuchten. Frau Stenzel hat ihren stöckelschuhfreundlichen Belag und die Stadtverwaltung hat die (schönen) alten Straßenbeleuchtungen entfernen lassen – sehr zum Wehklagen der Frau Bezirksvorsteher.

Nach Hause gekommen, habe ich ganz hektisch in meinem Fotofundus gekramt. Wer hätte sich gedacht, die alten „Maiglöckchen“-Lampen werden jemals zur Geschichte, jetzt wo wir so auf Retro unterwegs sind. Und ich habe noch Bilder gefunden, wo man die alten Lampen sieht. Die neuen sind halt glatt – für Stöckelschuhe eben und fad.

kohlmarkt-21
wien-2431

März 7, 2009

FrauInnen hört!

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 10:06
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In den letzten Tagen gab es in meinen Kreisen (Kurs) einige hitzige Debatten zwischen fast nur Frauen und kaum Männern. Männer sind lernfaul, bestätigt wiedereinmal die Regel. Und sie sind ruhig, wenn Frauen miteinander diskutieren und sich gegenseitig ankeifen. Blöd werden sie sein und sich ins offene Messer stürzen.

Die Frage, die gestellt wurde lautete folgendermaßen:
Wie schreibt man gender-gerecht?

Um die Katze aus dem Sack zu lassen, ich pfeife auf Gender. Ich will gleich viel Geld haben, wenn ich arbeiten gehe und mich kann man ruhig in der männlichen Form ansprechen. Ehrlich, wen kratzt es, wenn es „Werter Leser“ heißt, anstatt „LeserInnen“ oder „Leser/innen“.

Am 8. März ist Weltfrauentag!
Trauriger Ist-Bestand für uns: Der EU-Vergleich zeigt, Österreich liegt im Einkommensunterschied an vorletzter Stelle. 25% weniger Geld für Frauen, als Männer in Jobs mit gleicher Jobbeschreibung und Aufgabenfeld bekommen. Das ist schon der Hammer!
Also wie begehen wir den Weltfrauentag? Diskutieren wir, wie man uns richtig schreibt, oder konzentrieren uns darauf was Sache ist. Übrigens, google ich nach Weltfrauentag, finde ich ähnlich gelagerte, alte Artikel, was die gleiche Bezahlung von Frauen und Männer anbelangt und interessanter Weise wird das immer nur Anfang März diskutiert. Da kriegt man förmlich Junge!
In Russland ist der Weltfrauentag Nationalfeiertag. An diesem Tag, der eine Mischkulanz aus Valentinstag und Muttertag ist, werden Frauen Blumen geschenkt und/oder kleine Geschenke.
Kleiner Vorschlag an Nicht-Russen: All jene, die über den Valentinstag gewettert haben, wie verkommerzialisiert er ist, dürfen an diesem Tag Blumen schenken, wie sie es (angeblich) ohnehin das ganze Jahr tun. :)

Oktober 15, 2008

Der Teufel hat den Schnaps gemacht …

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 5:20

Jetzt muss ich doch etwas sagen, obwohl ich doch schweigen wollte. Ja, es fällt mir schwer.

Nachdem ich in einem Blog heute vormittags schon lesen konnte, dass Haider ziemlich betrunken, wenn nicht sturzbetrunken war, machte ich mir so meine Gedanken.
Ja, ich war betroffen vom Tod Haiders.
Nein, ich habe kein politisches Naheverhältnis zu ihm – ganz und gar nicht.
Ja, Österreich stand im Schock – das verstehen aber teilweise nur Österreicher.
Ja, der Tod Haiders wurde zur Staatssache erkoren. Ich weiß nicht, ob das richtig ist.
Ganz sicherlich ist Haider schneller als 140 km/h unterwegs gewesen. Es war seine Hausstrecke, die fährt man immer schneller als die anderen.
Petzner ist, entschuldigung dass ich das sag, ein Würsterl. Er meinte, die Medien sollen jetzt, nachdem man weiß wie besoffen Haider war, die Stopptaste drücken, denn es betrifft die Privatperson Haiders.
Wäre dem nicht so, dann dürften die Medien weiterschreiben? Dürfte man dann ein Denkmal, vielleicht im Stadtpark enthüllen?

So ganz nebenbei: Der Petzner ist ein Schlafmittel! Der wird niemanden vom Ofen hervorlocken.

August 27, 2008

So schnell geht das!

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 10:58

Ich habe gerade irrtümlich alle Feeds als gelesen markiert und gelöscht. Holladerido, holladero, wos sogst denn do?
Wie schnell man Ordnung machen kann und mein Schreibtisch blinzelt einmal ganz frei in die Gegend herum.
Was für ein Tag!

Juli 9, 2008

Alles dreht sich

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — entegutallesgut @ 2:57
Tags:

- alles bewegt sich.
Man linkt nach links und rechts und grinst dazu linkisch!

Rufus ist sauber!
Dandu mutiert zum Reiskornzähler – wenn da nur kein Sack umfällt
Die Ente greift bei Tisch ins Haar.

Anyone else?

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