Zitronenkekserl der Vergleich

Sehe ich in meine Blogstatistik, so ist ein “all-time-high” meine persönliche Verkostung verschiedener Vanillekipferlrezepte und meine Mohntorte. Generell interessiert man sich über Rezepte mehr, als über Alltagskram. Also wer mehr Zugriffe will, veröffentlicht Rezepte. Ad Mohntorte – mein bestes Mohntortenrezept habe ich bis jetzt verschwiegen, so wie es aussieht. ;-)

In der Adventzeit sind Keksrezepte sehr gefragt. Wobei ich beim Ausdruck “Keks” schon wieder in der Minderheit bin, weil doch mehr nach Plätzchen gegoogelt wird. ;-) Also wird das wieder nichts mit berühmt werden.

Ich liebe den Geschmack von Zitrone. Zitronenabgeriebenes oder Zitronensaft in Gebackenem sind herrlich. Auch die Zitronenschale, die im Apfelkompott oder im Beuscherl mitgekocht wird (ich lass auch in Linsen eine Schale mitziehen), gibt für meine Begriffe erst den letzten Schliff. Daher müssen Zitronenkekse her. Ganz modern am Portal, wo mehr nach gepinnten Bildern geschaut wird, sind “Lemonmeltaways”. Wer etwas auf sich hält, bäckt diese Keks. So in Staubzucker eingebettet, geben sie auch sehr viel her. Als zweites Rezept musste das von lamiacucina veröffentlichte Mürbchenrezept (noch ein neues Kekswort) herhalten. Puristisch mit wenig Zutaten gefällt mir das auf den ersten Blick einmal sehr.

zitronenkekserl
(Alle Fotos mit iphone – das muss schnell gehen, da mach ich kein Gschiss drumherum)

Nun die beiden Rezepte:
Zitronenmürbchenkekserl
10 dag Staubzucker, 20 dag Butter, 30 dag Mehl, 1/2 Zitrone – geriebene Schale und Saft, Prise Salz
Der Teig lässt sich wunderbar verarbeiten. Zu einer Rolle formen, auch das geht sehr gut, in Klarsichthülle wickeln und 2 Std im Kühlschrank rasten. Ich mache die Rasterei meiner Keksteige gerne über Nacht. Scheibchen schneiden und bei 180°C ca. 12 min bei Ober- und Unterhitze backen. Unkompliziert!

Lemonmeltawayszachlinge nach Martha Stewart
32dag Butter, 25 dag Zucker, Schale von 4 Zitronen, 4 KL Zitronensaft, 52 dag Mehl, 4 dag Maizena, Prise Salz
Der Teig ist schon schwieriger zu verarbeiten. Auch hier ist eine Rolle zu formen, die aber nur sehr mühsam kompakt ohne Luftloch in der Mitte hinzubekommen ist. Wieso werden amerikanische Kekse mit Maisstärke gebacken? Die braucht doch bitte kein Mensch und außerdem macht die Stärke Kuchen und Kekse zäh und hart. Also auch hier den Teig ca. 2 Std kalt stellen, Scheiben absäbeln, sich über das ungewollte Durchschussloch ärgern und bei 180° ca. 12 min backen. Die noch warmen Kekse werden mit Staubzucker beschneit. Laufstegverdächtig!

Facit:
Lemonmeltaways – Der Staubzucker überdeckt alles. Die Kekse schmecken nicht zitroniger als die anderen. Die Stärke macht die Kekse hart und gar nicht schmelzend. Optisch gibt der Zucker natürlich unheimlich viel her, noch dazu wenn es draußen und im Blog schneit.
Zitronenkekserl – Wunderbar mürbe zergehen sie auf der Zunge. Feiner Zitronengeschmack! Ausatmen bei der Zufuhr zum Mund möglich, weil kein Staubzucker drauf. Wer ganz, ganz viel Zeit hat, kann die Kekse stempeln wie unser Schweizer Meister, dann geben sie auch optisch mindestens genau so viel her, wie die anzuckerten Amis.

Vanillekipferl – der Vergleich

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Jourdoux Testsieger Topfengolatsche

Letzte Woche ist mir beim Einkaufen eine hübsche schwarze Werbung ins Auge gesprungen.

jourdoux Golatschentest

Aha, nochmals erster Platz bei einer “anderen” Verkostung, dachte ich mir zuerst und bin dann in den Text hineingegangen. Erste Reaktion war einmal Freude. Unsere Testreihe findet Anerkennung und wird publik gemacht.

Jour doux ist ein privater, just-for-fun Test von Süßem. Die Zusammensetzung der Tester ist unterschiedlich, lediglich die vier Stammtester katha, titi, weltbeobachterin und ich, sind Fixstarter. Außer man ist krank, so wie es bei der Topfengolatschenverkostung war. Deshalb findet sich hier in diesem Blog auch kein Bericht darüber. Alle anderen können unter dem tag #jourdoux aufgerufen werden (übrigens auch auf twitter).

Stunden, Tage später, sehe ich das etwas kritischer:

- Felber hat sich eines Testergebnisses bedient, ohne nachzufragen?
- Woher weiß Felber davon? In kathas Blog, oder in Blogs anderer jourdoux-Teilnehmer hat sich die Firma nie zu Wort gemeldet.
- Warum interessiert sich Felber nicht für vorherige Testergebnisse, wo die Firma keine ersten Platz erzielte?
- Wird der “Testsieger” hier ausgeschlachtet, während der Apfelstrudel vom Felber vollkommen daneben war?
- Warum wird die Testreihe nicht erwähnt? Hat man sich zu wenig aufmerksam durch den Text gelesen? Interessierte Konsumenten müssen doch ein wenig Zeit aufbringen, um auf Esskultur den Golatschentest zu finden. Noch dazu über Google finden sich auch die Blogeinträge der anderen Tester. Tipp an Felber: Für solche Gelegenheiten sind QR Codes ganz gut, die direkt zum Blogbeitrag führen.
- Gemeinsam mit AMA (= österreichische Lebensmittelmarketingagentur) genannt zu werden, empfinde ich eher störend. Unser Testobjekte bezahlen wir selbst, erhalten keine Zuschüsse oder Mitgliedsbeiträge.
- Positiv ist der offene Umgang mit Zutaten. Eier aus Bodenhaltung – genauere Information über die Zutaten gibt auch die Homepage.
- Schön finde ich, wenn unser Test wahrgenommen wird (vermutlich weil katha, genau wie sie ist, bei den Zutaten so vehement nachgefragt hatte).
- Es stimmt gut nachdenklich, wie man damit umgeht, wenn einer unserer Tests öffentlich wird.

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liebe google

blogger.
es ist jammerschade. blogs lese ich nur am flachen apfelbrett. und leider kann man kommentare von dort nicht abschicken. was ich ärgerlich finde. aber vielleicht ändert sich da einmal etwas. bleibt mir trotzdem gewogen, ich lese euch ja!

das war das wort zum tage. :-)

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Leberkässemmel

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- mit Käse
- vom Pferd

Richtig, ich bin zu Hause und soweit genesen.

Es grünt die orange Ente so froh!

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bio fenchel-anis-kümmeltee ist aus

Es scheint keinen Ersatz mehr zu geben. Nur mehr Fencheltee aus Österreich und zahlreiche andere rote Früchtetees, die ich nicht so mag.
Na, das bringt mich nicht aus der Bahn, denn morgen watschelt die Ente nach Hause. Die Rundumerneuerung ist gut abgeschlossen! Für die nächsten Tage der Rekonvaleszenz habe ich schon soooo viele Pläne! :-)

Herzlichen Dank allen, die mit mir die Zeit durch nette Kommentare tot geschlagen haben. Die Ente lebt wieder!

Es grünt die orange Ente voll Tatendrang!

20121126-155019.jpg

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hirntschechern

Seit heute alleine im Zimmer. Nicht gerade unangenehm. Man kann das Fenster aufmachen und das Licht aufdrehen wann man will, geht somit seinem Egoismus schön nach. Ganz wichtig, man muss nicht reden, wenn man nicht will, sondern geht seinen Gedanken nach = hirntschechern. Verstrickt sich in seinem Gedankenwirrwarr und muss ganz schön daran arbeiten, die Maschen wieder zu lösen. Ist trunken von der Vergangenheit und dem Blick in die Zukunft. Dann ist aber Besuch da, oder es findet sich eine andere Ablenkung, wie zum Beispiel der benachbarte Herr Seehund.

Es grünt die orange Ente zufrieden!

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Und an Aufriss hab ich auch schon gemacht

Ein redseliger Mensch, dessen halbe Lebensgeschichte ich bereits durch die Tür gehört habe.

Und wie ich so mit meinen Jausentablett durch den Gang schreite, hat er mich schon derklatscht. Schenkt mir ein gewinnendes Lächeln mit riiiiesengroooooßen Vorderzähnen (made in Sopron?) wie die eines Seehundes. “Muaß ma a bissl gehn, sonst rost ma komplett ein.” Er erzählt mir, seit wann er da ist, welche Untersuchungen er bereits hatte, wann er operiert wird und dass er heute bereits 5 Stockwerke gegangen ist. Er hat meine Anerkennung bekommen. Dann berichtet er mir ganz stolz, dass er sich extra den Jogginganzug mitgenommen hat, der gleich weniger schön ist, wie mein Spitalskleidl. Ich zeige ihm still nickend meine Wertschätzung, wie fesch er ist. Der gute Mann ist von der Sorte: ratscht dauernd, als wäre er die letzten 10 Jahre in einer Kartause gewesen, will mit allen sofort auf duli sein und hofft, dadurch wird der Tag kürzer. Wird er nicht!

Leseempfehlung Feuilleton Die Presse: Google baut die letzte Bibliothek. Wird wohl nicht die letzte sein, so hoffe ich. dennoch interessanter Artikel: http://diepresse.com/home/techscience/internet/google/1316383/Google-baut-die-letzte-Bibliothek

Man sieht sich, meint der Genosse Seehund und fletschte die Zähne zum Abschied!

Ich habe Angst!
Es grünt die orange Ente

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