Olympia und Tibet

Seitdem sich die Situation in Tibet verschärfte und eskalierte, mache ich mir so meine Gedanken. Schnell war der Aufruf zum Olympiaboykott gesagt, aber macht er denn wirklich Sinn? Und außerdem wer hat eigentlich die Berechtigung zu boykottieren? Doch nicht wir, die mit dicken Popos vorm Fernseher sitzen. Wenn, dann natürlich die Athleten selbst und die denken nicht daran, vier Jahre Training aufzugeben. Sind sie deswegen keine Menschenfreunde? Gute Frage, oder? Könnte man die Spielstätten der vorigen Spiele nicht rasch aktivieren und kurzerhand nochmals dort veranstalten? Da sind die anderen dann vermutlich neidig, für das neuerliche Geschäft, oder sind die Spiele ein Verlust? Selbst da ist man sich selten einig. Aber jetzt geht es ja um Tibet, um Sport, oder doch um Macht und Geld?

Der Dalai Lama, das reisende  politische und Glaubensoberhaupt der Tibeter, hat netter Weise seinen politischen Rücktritt angeboten. Irgendwie wurde er gehört, aber sein Angebot verhallte schlussendlich. Hat er medienwirksam vor der Olympiade seine Mönche dazu veranlasst, gegen das Regime aufzutreten?

Ein recht interessanter Artikel findet sich hier: Die Zornigen und die Frommen
„Ich kann nichts sagen“, Tibeter wollen auf telefonisch gestellte Fragen nichts antworten, aus Angst vor Represalien.

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Eingeordnet unter Die Welt

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