Noch ein Toast …

noch ein Ei …

Beschwingt und zufrieden in der Früh. Am liebsten wenn ich länger schlunzen darf und dann in eine Frühstückswolke von duftendem Kaffee und getoasteten Brot eintauchen kann. Das sind so die Duftgenüsse auf nüchternem Magen, die ich liebe.

Was getoastetes Brot (gibt es eigentlich ein deutsches Synonym für Toast?) anbelangt, da fahre ich gerne mit meinem ferrariroten Gerät vor. Ich kann ihn zwar keiner schönen Firma zuordnen, denn er stammt aus dem Vertrieb einer Gruppe, die mittlerweile mehr Hartware als Kaffee verkauft. Trotzdem bin ich sehr zufrieden damit und er passt vortrefflich zu meiner Waschmaschine (die nicht in der Küche steht) und meinem Handy, das da manchmal liegt und trotzdem nicht gehört wird.

Was mein Toaster kann? Toasten und das Auge erfreuen! Er hat aber auch eine Vorrichtung Brötchen Semmeln aufzubähen, die ich aber kaum nütze.
Ganz einfach ist er zu bedienen: Einen Heizdurchgang ohne Füllung, damit das Gerät warmgelaufen ist. Dann lässt man die Brotscheiben in die beiden Schlitze fallen, stellt den richtigen Gang ein und drückt den seitlichen Hebel auf Vollgas. Wenn zum Verzehr bestimmt, hüpfen die Brotscheiben direkt in den Mund, denn was ich bemerkte: getoastetes Schwarzbrot hüpft höher als Weißbrot. Das zu beweisen, dazu bedarf es eines Ballistikers, den ich gerade nicht an der Hand habe. Ebenso wollte ich ein Beweisfoto im Toastfluge erstellen, das wurde aber leider nicht so, wie ich wollte. Und bevor ich die Küche in Brand setze, atmet lieber den Duft von frischem Toast an Ferrarirot ein.

Nach einer Idee von lamiacucina. Kann mir wer erklären, wie sein Toaster funktioniert? Nicht umsonst ist er ein Ingenieur in der Küche. 😉

7 Kommentare

Eingeordnet unter küchenente, wohnungsgeschichten

7 Antworten zu “Noch ein Toast …

  1. Wow. Da fehlen doch wirklich nur noch 4 Räder, so windschnittig wie der ist. Praktisch die Wäsche in der roten Maschine zu waschen und im roten Toaster zu trocknen. Schwarzbrot ist vielleicht hitzeempfindlicher als die weissen Bähschnitten und will drum schneller raus, aber beweisen kann ich das auch nicht. Spiegelt sich da eine Tasse im Toaster oder ist das das Ferrari-Emblem, Espresso oder so ?

  2. Also meine Oma röstete das Brot in der Pfanne zu Röstbrot…

  3. @lamiacucina: Das ist eine Kaffeetasse, die zur Geschichte gehört. 😉
    Die Wäsche im Toaster zu trocknen hat den Vorteil, man muss nicht noch extra die Bügelfalten in die Unterwäsche bügeln.

  4. @Ulrike: Wenn ich einmal in die Jahre komme, dann werde ich mich deines Kommentares erinnern und die Toasts in der Pfanne rösten. Bis dahin fahre ich noch Ferraritoaster!
    Willkommen im Ententeich!

  5. Pingback: Liebeserklärung an einen Toaster « lamiacucina

  6. Oh! Dein Toaster ist schön! Meiner ist ganz normal (ein Diskontschnellkauf) aber er toastet zuverlässig schon seit Jahren jeden Morgen 2 Scheiben Toast 🙂

  7. @Bulgariana: Ich habe mich jahrelang mit einem Toaster abgefrettet, der immer nur verbrannten Toast herstellte. Ich wollte ihm aber jedes Mal eine neue Chance geben. Als ich das rote Gerät in der Ankündigung sah (er war auch nicht teuer), entschloss ich mich schnell.
    Toast ist etwas feines. Den Luxus leiste ich mir aus Zeitgründen nur ganz selten, oder zum Wochenende.

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