Tagesarchiv: April 29, 2008

Taboulé

Wieder etwas von und für den Buffettisch. Als Fingerfood kann man das nicht so wirklich bezeichnen, obwohl das arabische Volk das Taboulé in Salatblätterherzen wickelt und staub- und bröselfrei verzehren kann. Nun kann man natürlich so etwas mit tausenden helfenden Händen auch fabrizieren: Taboulé in ein Salatblatt zu einem Stanizel wickeln und dann mit einem Schnittlauchhalm zubinden. Vielleicht versucht sich jemand daran. Ich habe dazu zu wenig Geduld. Meines isst man mit Gabel, man möge mir verzeihen.
Passt auch gut zu gegrilltem Fleisch!

Hier einmal mein Rezept:

1 Tasse Couscous
2 Tassen Wasser
Salz, Pfeffer, 1 KL Zimt, 1 KL Kreuzkümmel
Saft von 2 Limetten (je nach Größe)
viiiiiel Olivenöl (etwa 2/3 der Limettensaftmenge)
3 Tomaten
1/2 Gurke
1 Frühlingszwiebel
2-3 Bund Petersil je nachdem wie grün man es möchte und wie groß der Bund ist
Ein paar Stämmchen Minze

Das Couscous, man kann ersatzweise auch Bulgur verwenden muss für ein Taboulé nicht gekocht werden. Wenn man alles zusammen vermischt ein wenig stehen lässt, dann nimmt der feine Grieß die Feuchtigkeit auf und wird ganz weich.
Das Gemüse fein würfeln, Petersil nicht zu fein hacken, ebenso die Minze. Aus Gewürzen, Limettensaft und Öl eine Marinade bereiten und über das Couscous schütten. Mindestens zwei Stunden durchziehen lassen und auf Salatblätterherzen anrichten.
In arabischen Ländern besteht das Taboulé fast ausschließlich aus Petersilie. Ich habe mich da ein wenig zurückgehalten, also jeder fügt so viel bei, wie er Petersil gerne schmecken mag.

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