Taboulé

Wieder etwas von und für den Buffettisch. Als Fingerfood kann man das nicht so wirklich bezeichnen, obwohl das arabische Volk das Taboulé in Salatblätterherzen wickelt und staub- und bröselfrei verzehren kann. Nun kann man natürlich so etwas mit tausenden helfenden Händen auch fabrizieren: Taboulé in ein Salatblatt zu einem Stanizel wickeln und dann mit einem Schnittlauchhalm zubinden. Vielleicht versucht sich jemand daran. Ich habe dazu zu wenig Geduld. Meines isst man mit Gabel, man möge mir verzeihen.
Passt auch gut zu gegrilltem Fleisch!

Hier einmal mein Rezept:

1 Tasse Couscous
2 Tassen Wasser
Salz, Pfeffer, 1 KL Zimt, 1 KL Kreuzkümmel
Saft von 2 Limetten (je nach Größe)
viiiiiel Olivenöl (etwa 2/3 der Limettensaftmenge)
3 Tomaten
1/2 Gurke
1 Frühlingszwiebel
2-3 Bund Petersil je nachdem wie grün man es möchte und wie groß der Bund ist
Ein paar Stämmchen Minze

Das Couscous, man kann ersatzweise auch Bulgur verwenden muss für ein Taboulé nicht gekocht werden. Wenn man alles zusammen vermischt ein wenig stehen lässt, dann nimmt der feine Grieß die Feuchtigkeit auf und wird ganz weich.
Das Gemüse fein würfeln, Petersil nicht zu fein hacken, ebenso die Minze. Aus Gewürzen, Limettensaft und Öl eine Marinade bereiten und über das Couscous schütten. Mindestens zwei Stunden durchziehen lassen und auf Salatblätterherzen anrichten.
In arabischen Ländern besteht das Taboulé fast ausschließlich aus Petersilie. Ich habe mich da ein wenig zurückgehalten, also jeder fügt so viel bei, wie er Petersil gerne schmecken mag.

14 Kommentare

Eingeordnet unter küchenente, Nicht kategorisiert

14 Antworten zu “Taboulé

  1. Sommerliche Freude im Salatblatt. Wiederum der Millimeter-Balken. Wenn ich ihn mit dem Cursor genau treffe, kommt die Vergrösserung des Bildes. (IE).

  2. @lamiacucina: Danke für die Geduld. Es liegt vermutlich an der linksbündigen Formatierung. Da ich diese 1 Millimetererscheinung nicht habe, kann ich es auch nicht nachvollziehen. (So ein Käse!)

  3. Sieht klasse aus und schmeckt auch so. Weiss ich, nämlich, aus Erfahrung! Ich liebe Kreuzkümmel (fast alle Bulgaren tun das) aber ist ein Kaffeelöffel nicht ein wenig zu intensiv? Anderseits muss man den Kreuzkümmel schon herausarbeiten (geschmacklich) sonst hat es keinen Sinn.

    Ja, so sehen Selbstgespräche aus *g*

  4. @Bulgariana: Ich mag Kreuzkümmel auch sehr. Vielleicht würde eine heikle Nase sagen, 1 TL ist zu viel. Ich glaube aber mit dem vielen Petersil, in Kombination mit Zimt, bindet sich der Kreuzkümmel harmonisch und gar nicht aufdringlich ein.
    Das einzige, was die beiden Gewürze verursachen: Das Couscous ist nicht schön hell sondern wird leicht hellbraun.
    Sprich dich nur aus, ich kann das gut verstehen. Muss das auch immer vorher mit mir abklären und aussprechen, bevor ich etwas definitiv sage. 😀

  5. Ja, ich mag auch Kreuzkümmel und führe in Kommentaren auch oft Selbstgespräche – ist ja keiner da, der einen unterbricht oder eine Idee aufnimmt. 🙂

    Deine Taboulé ist klasse, da hätte ich jetzt auch Appetit drauf!

    Habe eben Deinen Kommentar bei Bolli gelesen, zu den Blog-Events, klick mal irgendwo auf diesen Link, dann siehts Du die Teilnehmer (das hat Bolli schon geantwortet), aber wichtig: Mach‘ doch einfach selber mit! Zum Einlesen gibt’s eine FAQ, aber das ist total unkompliziert. Viel Spass dabei! 🙂

  6. @Barbara: Hier kannst du reden und ich (höre zu) lese gerne mit! 🙂
    Danke für deinen Hinweis. Das werde ich gleich machen und in der Zwischenzeit krame ich in meiner Rezeptkiste nach einem Kuchen. 😀
    Danke dir für deinen netten Kommentar!

  7. oh ein Event-Kuchen in Planung. Das wurde ja Zeit. 🙂

  8. Sehr erfrischend das Taboule. Ich mach es gerne als unkompliziertes Abendessen aber zu gegrilltem auch ein Hit.

  9. @lamiacucina: Wie lange habe ich noch Zeit?

    @Dandu: Nur die Schnipplerei ist ein bisschen zeitaufwändig, aber sonst ist es tatsächlich unkompliziert!

  10. Der Beweis, dass man in Österreich nicht nur Menschen im Keller hält, sondern auch gut kochen kann!!!!!!!!

    Ich liebe Taboulé, und, da vergisst man doch gleich, was bei Euch da so abgeht……die frz. Presse berichtet da schön drüber ( so vergisst man den Ärger hier…) und ich befürchte, die Franzosen werden keinen Urlaub bei Euch verbringen, aus Angst, in Keller eingesperrt zu werden………..

    Dandu ( Tomatengrün) hat hübsche Kellnerinnen im Keller, und Du?!!!

  11. @Bolli: Nun Keller haben in Österreich große Tradition. So gehen wir gerne dahin lachen, wenn wir gerade etwas humorlos sind. Daher kommt es auch, sich Keller gemütlich einzurichten, damit es nicht ganz so langweilig ist. Die Ironie ist aber unser täglich Brot und wir versuchen uns daran nicht zu verschlucken.

    Klar, die Presse stürzt sich gerade mächtig auf uns. Ich denke aber, es wird dem Fremdenverkehr nicht gerade große Einbußen bringen, da die Franzosen einen recht geringen Anteil im Österreichischen Fremdenverkehr haben. Reisen Franzosen überhaupt viel ins Ausland, was nicht ehemaliges Kolonialgebiet war? Leider locken wir mit solchen Vorfällen auch nicht gerade mehr Touristen an, da gebe ich dir Recht.

    Ich habe im Keller Flaschen, sogar dunkle! 🙂

  12. ich habe es nach deinem Rezept gemacht. :)) nur habe ich noch ein Teelöfferl Zucker reingegeben. Dann war er erst recht gut. Schmeckt absolut fantastisch.

  13. @weltbeobachterin: Schönes Sommergericht!
    Freut mich! Die Fotos fehlen noch, es tut mir so leid, aber sie kommen noch!

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