Antipasti

Eigentlich nicht wirklich ein Rezept, sondern nur eine Idee, was man zu gegrilltem Fleisch schnabulieren kann. Ich liebe diese Vorspeise, die man aber auch als Beilage servieren kann.

Zutaten:
2 Zuchini, in 0,5 cm dicke Längsscheiben geschnitten
2 rote, 2 gelbe Paprika
einige Knoblauchzehen
Gemüsezwiebel in 0,5 cm dicke Ringe geschnitten
Olivenöl
Salz, Pfeffer, dunkler Balsamico
Rosmarinzweige

Die roten und gelben Paprika vierteln und mit der Hautseite nach oben liegend auf Backblech legen, in den Backofen schieben und bei 200°C Grillfunktion (oder Oberhitze) ca. 10 Minuten bräunen lassen. Die Haut bekommt dunkle Flecken. Aus dem Herd nehmen und mit einem Geschirrtuch bedecken, da bleiben sie jetzt ein paar Minuten, um anschließend die Haut abzuziehen. Man kann die Paprika auch in ein Plastiksackerl geben und ruhen lassen. Wer das nicht macht, plagt sich damit, die Haut runterzubekommen.
Die Paprikastücke in eine Schüssel einschichten.

Nun die in Scheiben geschnittenen Zucchini in Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Ebenfalls in die Schüssel schichten.

Dann werden noch der weiße Gemüsezwiebel und die Knoblauchzehen angebraten und ebenfalls eingeschichtet.

Die Marinade wird aus dunklem Balsamico, reichlich Olivenöl, ein wenig Senf (dann wird die Marinade so schön sämig), Salz und frisch gemahlenen Pfeffer bereitet. Alles in einem Schraubverschlussglas kräftig schütteln und dann über das Gemüse schütten. Oben auf noch ein paar frische Rosmarinzweige legen. Das Gemüse sollte zumindest über Nacht marinieren. Kann man natürlich auch zwei bis drei Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Dann aber rechtzeitig herausnehmen, damit das Gericht Zimmertemperatur erreicht.

Eigentlich gehören dazu auch gebratene Melanzanischeiben. Waren aber keine schönen im Angebot und dann saugt dieses Gemüse beim Braten immer so viel Öl auf, das liegt tonnenschwer im Magen, das mag ich nicht so.
Die Melanzani quer in halbzentimeter dicke Scheiben schneiden, salzen, in ein Sieb legen und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen. Es nimmt dem Gemüse die Bitterstoffe. Die Scheiben mit einem Küchenpapier trockentupfen und im heißen Öl von beiden Seiten anbraten und ebenfalls zum Gemüse schichten.

Genießen!

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9 Kommentare

Eingeordnet unter küchenente

9 Antworten zu “Antipasti

  1. Mmmhmm, lecker! 🙂

  2. Immer köstlich. Was die Auberginen/melanzane betrifft: nach der Methode von Franz (die ich auch benutze) saugen sie sich nicht so voll. http://einfachköstlich.com/blog/index.php/archives/239

  3. lecker!!!!!!!!!!!!!!

    Mehr braucht man gar nicht zu schreiben…

  4. @Barbara: Ja, ist es. Ich bin schon ganz mediteran sommerlich gestimmt und draußen schüttet es und ist saukalt. 🙂

    @lamiacucina: Dummer Link, wieso will er nicht? Werde ich reparieren und gleich die Seite von Franz besuchen. Wer ist er eigentlich? 😀
    Nachtrag: Der Link will nicht, tausend Rosen, ich ärgere mich da jetzt nicht herum. 😉 Daran habe ich auch schon gedacht, die Scheiben im Ofen zu rösten. Das probier ich nächstens!

    @bolli: Nein, find ich auch, weil es eigentlich einfach ist und recht viel hergibt. 😉

  5. der link mag vielleicht das ö nicht. War bei mir schon vermurkst.

  6. bei mir funktioniert der Link komisch… und ich bin auch aus Ö

  7. @weltbeobachterin: Der Link bleibt jetzt so, ebenso das „L“ bei der Pflegerin beim darauffolgenden Beitrag. Was liegt, das pickt. 😉

  8. Gestochen!!!!
    Ähh bin ich hier nicht richtig auf dem Jasserblog? Was liegt das piekt! 😉

  9. @Dandu: So, jetzt hab ich einmal kurz nachdenken müssen. Ihr sagt ja jassen dazu, alles klar. Du gibst. 😉

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