Träume

Gerade eben habe ich wieder ein wenig in meiner “alten” Blogroll geschmökert.
Dummer Weise sind wieder einige Blogs nicht mehr aktiv, das heißt sie existieren gar nicht mehr. Ich räume auf, lösche und lese weiter.
Und wieder stolperte ich über den Blog von G. Er beschreibt seine Träume. Ganz ehrlich, man kann nicht jeden Blogeintrag lesen, denn diese Träume, wenn er sie wirklich so träumt, selbst wäre es reinste Fantasie, sind so derartig aufwühlend, da bin ich immer ganz aus dem Häusl. Wollte kommentieren, habe aber leider mein Pw vergessen. Auch dumm, nur als registrierter User kommentieren zu können, aber jeder wie er will und kann.
Auf jeden Fall wollte ich loswerden, dass ich in den letzten Monaten auch total wilde Träume hatte. Dort hätte es ohnehin nicht gepasst, denn die Kommentare zu dem Blogeintrag befassten sich gar nicht mit dem Traum, sondern es ging um etwas ganz anderes. Und so erinnere ich mich an meinen gestrigen Traum, oder war es heute? Ich schreibe ihn nieder, weil er besonders verrückt ist – obgleich alle Träume verrückt sind. Da fällt mir ein, ich habe selten Träume, die ich als ungelebten Wunsch träume, sondern es sind immer Situationen, wo ich hilflos einer gewissen Begebenheit ausgeliefert bin.

Der Traum war dann so:

Ich musste ganz dringend außer Haus gehen und konnte kein Paar zusammenpassende Schuhe finden. Alle aus dem Schuhkasten geworfen und zwei gleiche Schuhe gesucht. Die Zeit lief mir davon und ich verstand nicht, warum ich kein Paar finden konnte. Ach ja, die Gelben, die finde ich leicht – nein, auch nicht. Wo habe ich den zweiten Schuh denn verloren?
Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, ich muss jetzt zu einer Lösung kommen, sonst ist alles vorbei. Also suche ich irgendeinen linken und irgendeinen rechten Schuh aus dem Berg vor mir. Und wie ich so suche und die Schuhe herumfetze – manchmal bin ich recht ungeduldig – merke ich, es sind nur linke Schuhe.

Verrückt, oder?
Besonders verrückt meine früheren Träume, die sicherlich schon mehr als 10 Jahre zurückliegen. Sie liefen immer gleich ab. Ich stehe auf der Straße, die Sonne scheint derartig grell, dass meine Augen ganz arg tränen und ich nichts sehen kann. Ich muss über die Kreuzung und kann nicht gehen, weil ich nichts sehe, aber den Straßenlärm höre.
Was eigenartig ist, weil ich im letzten Jahr an einer Augenirritation (sagen wir das einmal der Einfachheit halber) litt und ich teilweise die erste Stunde am Morgen nur mit geschlossenen Augen, einem feuchten Tuch auf Stirn und Augen liegen musste, bis sich die Augen beruhigten und ich wieder schauen konnte.

Auch verrückt, oder?

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8 Kommentare

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8 Antworten zu “Träume

  1. Ich bin auch so Traum”abhängig”, manche Träume lassen mich gar nicht los und frage mich dann den ganzen Tag was sie wohl zu bedeuten haben. Ich hatte vor ca. 8 Jahren 6 Monate lang jede Nacht einen Alptraum, das ging dann soweit, dass ich Abends Angst hatte einzuschlafen, damit ich nicht wieder schlecht Träume. Heute weiß ich was das Ganze bedeutet hat.
    Ich träume selten lustige Träume, wie ist das mit dir?

  2. @Bulgariana: Ich schlafe sonst tief und traumlos, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern geträumt zu haben. Es ist ja wissenschaftlich erwiesen, man träumt jede Nacht.
    In letzter Zeit plagen mich Träume, die mich auch über den Tag immer wieder (aber nicht dauernd) beschäftigen. Bestimmt hätte jeder Traumdeuter seine helle Freude damit. Da ich aber von solchen “Leuten” nicht sonderlich viel halte, werde ich auch nicht fragen, was die Träume bedeuten. Vermutlich verarbeitet man irgendetwas, was im Unterbewusstsein schlummert. Es ist nur komisch, dass man bei manchen Träumen aufwacht, bei anderen nicht und sich die dann auch nicht merkt.
    Dass du 6 Monate jede Nacht den gleichen Traum hattest, ist aber schon ganz schlimm. Da steht man ja knapp davor irr zu werden.
    Meine Träume, das erwähnte ich schon, “erzählen” immer von einer misslichen Lage. Ich kann mich nicht erinnern, jemals “schön” geträumt zu haben. Oder sind schöne Träume, die man dann vergisst? Das ist dann irgendwie blöd.

  3. das Aufwachen während einer Traumphase ist sicher von vielen Faktoren abhängig. Unruhige, böse Träume treten eher in spannungsgeladenen Zeiten auf, in denen der Schlaf eh oberflächlicher ist und werden deshalb vom wachen Bewusstsein eher wahrgenommen.

  4. Karl H.

    Das muß ja für eine Frau eine der schrecklichsten Situationen sein, keine passenden Schuhe zu finden! :-)

  5. Komischer Weise kann ich mich nur an einen einzigen Traum erinnern, den ich vor gut und gerne 35 Jahren geträumt habe. Ich war da schon verheiratet und hatte ein Kind und mir träumte, dass ich nur mit Slip und BH bekleidet im Schüler-Bus gesessen bin und eine Panik-Attacke nach der anderen hatte, weil ich meine Matura-Arbeit in Latein schreiben sollte und mir die einfachsten Vokabel nicht mehr eingefallen sind. Totaler Blödsinn, denn ich hatte in Latein immer ein “Gut” beziehungsweise überhaupt nie ernsthafte Probleme in der Schule.

  6. @lamiacucina: Spannungsgeladen trifft den Nagel auf den Kopf. Aber es gibt Menschen, die angeblich schön träumen, warum ich nicht? Ok, weil ich schlafe, muss mir auch recht sein. ;-)

    @Karl H.: Ich bin ja nicht so der Schuhfreak, aber ich ekle mich davor in der Stadt bloßfüßig zu gehen, das war das Problem. Was soll ich machen, ich kann doch nicht mit zwei linken Händen, zwei linke Schuhe anziehen? :-D

    @Gerlinde: Die Maturaträume haben mich auch verfolgt, jahrelang. Ich war zwar keine schlechte Schülerin, habe aber alles am letzten Drücker gemacht. Mein Maturatraum war, ich hatte am Vormittag schriftliche Matura und hatte vergessen zu lernen. Im Traum habe ich mich nicht auf einen bestimmten Gegenstand kapriziert, weil ich alle Gegenstände am letzten Drücker lernte. ;-)
    Slip und BH im Schülerbus, Freud lässt grüßen. :-DD Ich bin bis auf Schuhe, in meinen Träumen immer bekleidet gewesen. Komisch irgendwie, wie unterschiedlich geträumt wird.

  7. Träume, eigenartige Gedankenverarbeitung was komisches verbindet.
    ich träume oft aufwühlend und manche auch Deja-vu sowie auch in Folgen.

    was mich befremdet, dass eine Tatsache die ich letzten Sommer träumte, wenn auch etwas verschoben und mit anderen Reaktionen der beteiligten war wurde. Leider

  8. Ente, ich hatte nicht den gleichen Traum, sondern jede Nacht einen anderen Alptraum. Lamiacucina hat es ganz gut zusammengefasst.
    Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wenn ich etwas bestimmtes Träume, weiss ich was danach (also im Alltag) passiert. Sehr belastend das Ganze ;-)

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