Zu Beginn ein kleines Scherzchen

Gestern konnte ich weder Konfrontation, noch Nachbesprechung live miterleben und musste heute bei ORF on demand nachsehen.
Das ist alles andere als gut, denn in der Früh bin ich zu nüchtern. Ich meine damit nicht ohne Alkohol, aber mit wenig bis gar keinem Humor.

Vielleicht doch etwas, was mir aufgefallen ist. Der sarkastische Einstieg Haiders, wieder einmal nicht auf Thurnhers Frage einzugehen und scheinbar die Politik der Roten zu loben, war amüsant. Keiner, bis auf Faymann hat es wirklich gemerkt, wie gemein das war, denn alle meinten, er wäre zu Anfang so freundlich zu Faymann gewesen und schwenkte erst dann um.
Wer mit Haider diskutiert, diskutiert mit ihm wie mit einem Ehe-(Lebens)partner. Man sagt etwas, der andere geht darüber hinweg und wickelt das Thema ganz anders auf. Die ganze Sache ist wenig gewinnbringend und die Moderation hat leider wieder auf der ganzen Länge versagt. Man fragt nach dem Teuerungspaket MWSt Senkung auf Lebensmittel, ob man mit der Wachteleierlösung zufrieden ist und Haider antwortet mit EU, Hacklerregelung, Mindestpensionsregelung und zeigt die altbekannten Pfründe der Nationalbankangestellten auf. Da hilft selbst Faymanns Einwurf nicht, er solle doch beim Thema bleiben. Thurnher ganz Mädchen, als sie süß vor sich hinzwitscherte: „Tun wir doch ein bisschen zivilisierter diskutieren“. Na dann tun wir tun, nach bestem Wissen und Gewissen.

Haider will eine Viktor Adler Plakette für gutes Vordenken, ob der heute auf meinen vorgestrigen Markt gehen wird?
Die Ente schnürt ihr !leeres! Ränzlein und geht schnell einkaufen. Da muss doch heute etwas drinnen sein!

2 Kommentare

Eingeordnet unter Die Welt

2 Antworten zu “Zu Beginn ein kleines Scherzchen

  1. Wir befinden uns im Jahre 2008 n. Chr. Ganz Österreich hat nichts von Haiders miesem Kunstgriff mitbekommen … Ganz Österreich? Nein! Ein kleiner sehr genau losender Umlandgrazer hört nicht nur auf das WAS, sondern auch auf das WIE …

    Apropos Viecherln: wie ist das eigentlich jetzt mit dem Wolf … bleibt der so oder wird er dann ein Adler, der das schwarze Schaf reißen wird?

  2. @rufus: So nah, so fern und trotzdem hört er die Nachtigall leise trapsen!
    Ja mit den Roten ist er natürlich kein Wolf mehr, weil die Kreide schon bei den Schwarzen komplett aufgebraucht wurde. Diesmal war er eine Gwandlaus. Die immer gezwickt hat, wenn man es gerade nicht gebraucht hatte. Das ist dann vor Publikum so unangenehm, wenn man sich ständig kratzen muss, besonders dort, wo es nicht schicklich ist. 😉

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s