Kuriose Kulinarik

Ganz, ganz schlimm!

Gestern war ich in einer Pizzeria und habe mir dort Hummerchips gekauft. Asche, Asche auf mein Haupt, aber sie haben gut geschmeckt, totzdem sie fett waren und gefischelt haben. Keine Ahnung woraus diese Dinge gemacht werden, Hummer haben sie sicherlich nie einen gesehen, ich hoffe nur, es war kein Milchpulver dabei. „To Go“ kosten die Chips beim italienischen Asiaten nur die Hälfte. Die Kombi von Pizzeria und Chinese ist mir bis dato noch nicht untergekommen. Darüber gestolpert bin ich, als ich mir die Tafeln ansah, wo „Knusprige Ente“ gemeinsam mit „Pizza al tonno“ angeboten wurden. Am anderen Eck der Straße führt ein Türke eine Pizzeria, der auch Wiener Küche serviert.

Mit einer Schlagseite ist zu rechnen, wenn man dieses Angebot annimmt. Zur Erklärung, Sturm ist die erste Gärung des Traubenmostes und ist leicht alkoholisch. Aber beim Genuss von 2 Liter kriegt man schon einen gepflegten Rausch zusammen. 🙂

Vielleicht, sollte ich in Zukunft wieder über solche Kuriositäten stolpern, dann werde ich daraus eine Serie machen. Immerhin finden lamiacucinas blasse, gemästete Köche auch gruselige Anerkennung, dann habe ich Chancen in dieser Schiene.

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7 Kommentare

Eingeordnet unter Ent(e)deckt, ente on tour, stadtgeschichten

7 Antworten zu “Kuriose Kulinarik

  1. alles was Sturm im Kopfe macht, findet begeisterte Anerkennung 🙂

  2. tatortkrimi

    Manchmal habe ich Flyer im Briefkasten, da wird von einem (!) Imbiß italienisches, chinesisches, mexikanisches und griechisches Essen angeboten. Fehlt eigentlich nur noch Sushi und Döner. Ich weiß nicht, wie die das machen – ob das so ein Kartell ist wie die Schlüsseldienst-Mafia? Du denkst, du rufst bei dem Imbiß an, der da wirbt, und gibst deine Bestellung auf, in Wirklichkeit hast du jemanden in Hamburg oder Indien am Apparat, der den Auftrag dann an einen entsprechenden Imbiß weitergibt. Oder die haben haben alles vorgekocht und tiefgekühlt, aber bei den -zig Gerichten müssen sie viel Platz für Kühltruhen haben.

    Ist Sturm sowas wie Federweißer? Dann braucht der Wirt keine Sorge zu haben, daß er den achten ausgeben muß – von dem süßen Zeug kriegt man eh nicht mehr als ein Glas runter, oder? 😉
    Ich habe vor kurzem auch ein schönes Angebot gesehen: 10 Jägermeister für 10 Euro, allerdings nur zwischen 21.50 Uhr und 22.10 Uhr – und, möchte man hinzufügen: Zu zahlen braucht man nur, wenn man das überlebt hat.

  3. @lamiacucina: Das heißt, du willst dieses Angebot annehmen? 🙂

    @tatortkrimi: Ja, das ist Federweißer. Wobei süß ist er nur am Anfang, er wird dann zunehmend herber.
    Schlüsseldienst-Mafia und Jägermeister-Angebot – danke für den witzigen Kommentar. Genau das meine ich!
    Letztens habe ich bei meiner Bank angerufen, sie verbinden zu einem 24 Stunden Service (wer braucht das?), wenn der in der Filiale angerufene Bankbeamte um 10.30 Uhr gerade sein Gabelfrühstück verdrückt und nicht abheben will. Meldet sich am anderen Ende (vielleicht Hamburg, who knows) ein Mann mit einer deutschen Stimme. Den habe ich gleich einmal auf soooo klein mit Hut zusammengeputzt, weil ich mich eigentlich beschweren wollte. Er wusste gar nicht wie ihm geschieht und musste mir, weil das zum heutigen guten Ton eines Telefongesprächsablaufes gehört, einen schönen Tag wünschen. Ich hatte total den Ärger in mir stecken und musste, weil das so unpassend war, laut loslachen – er auch. Was wollte ich eigentlich sagen? Egal, ich wünsch dir einen schönen Tag!

  4. so durcheinander Kulinarik mag ich auch nicht. auf dem Land findet man öfters so. ich will alles sein. Da frag ich mich manchmal wieso bleiben sie nicht auf höchstens ein oder zwei Sorten von Kulinarik.

  5. @weltbeobachterin: Weil sie glauben, damit ein besseres Geschäft machen zu können. Dass der Schuss dabei nach hinten losgeht, bedenken sie gar nicht. Es gibt ja ein Sprichwort, wer nichts wird, wird Wirt. Das ist böse, aber bewahrheitet sich immer wieder.

  6. ich werde einen nehmen und zahle 0.875. Wenn nur die Proportionen stimmen.

  7. oh dieses Sprichwort kenne ich gut. Mein Vater meint, Journalisten gehören auch dazu.

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