Mhhhmmm …

Ich bin so voller Elan, so voller Freude und gutem Liedgut auf den Lippen. Was mir allerdings wirklich gerade sehr vergeht, sind die Nachrichten.

Man muss ja nichts Schönreden, sondern kann ruhig bei der Wahrheit bleiben, das ist wichtig, wenn sie wirklich wahr ist und vorallem guten Informationscharakter hat (vgl. Gazprom, warum die Russen uns das Gas abdrehen, oder lasst im Gazastreifen die Waffen ruhen, wer will das wirklich? Oder, haben schon alle Tamiflu im Haus?).
Was mir aber zur Zeit neben der affig blöden Werbung (vgl. unveröffentlichter Blogentwurf von gestern, „Kelly Kartoffelchips, 100 Prozent ’nätscha of Ostria“ (nature of Austria)“ und der Lutz räumt, oder „ich heiße Kaltenbrunner und will alle 4000er besteigen“ …) derartig am Wecker geht, sind die durchaus negativen Nachrichten. Ich kann die ganzen Katastrophen schon gar nicht mehr hören und jede Stunde kommt etwas Neues dazu und wir bekommen angeblich nicht genug davon.

Ok, ich mach trotzdem weiter, als wäre nichts. Was soll ich auch sonst?

15 Kommentare

Eingeordnet unter befindlichkeiten, Die Welt

15 Antworten zu “Mhhhmmm …

  1. hab momentan auch viele unveröffentlichtes, weil es meinen Ansprüchen nicht genügt. scheint momentan sowieso so zu sein.

  2. Lothar

    @ Nachrichten: habe heute was davon gehört: Hätte es denn Sinn, die geglückten Starts und Landungen am Flughafen Stuttgart zu berichten? Karl Valentin wunderte sich einmal, dass in der Welt immer genau so viel passiert, wie in einer Zeitung Platz hat.

  3. @weltbeobachterin: Erstens einmal hält keine Nachricht länger als eine Stunde, weil sie dann mit völlig anderem Zusammenhang und Inhalt gebracht und schlussendlich wieder revidiert wird. Wenn die Politiker ähnlich arbeiten wie die Journalisten, dann kauf ich mir in Zukunft nur mehr Micky Maus Heftln.

  4. Wer nur Zeitung liest, ist schlechter informiert als der der gar nichts liest.
    dann lieber Donald Duck, die von Carl Barks.

  5. Nachrichten abdrehen, TV ausschalten. Die Welt ohne Dich stattfinden lassen. „Ich bin so voller Elan, so voller Freude und gutem Liedgut auf den Lippen“: das verbreitet Freude. Mehr davon.

  6. trend 1 befolgen: entschleunigung, weg von twitter- und mediendienstüberflutung..
    voller freude und gutem liedgut auf den lippen -> gefällt mir [auch] sehr!

  7. Am Dienstag dann bitte NICHT, hast Du gehört NICHT bei mir lesen – da kommt die ganz schreckliche Wahrheit. Also bitte NICHT …

  8. @weltbeobachterin: Asterix und Obelix tät mir auch gefallen und zwar (wenn ich sie hätte) die Wiener Ausgabe vom Artmann. Gerade passend, weil ich müde bin:
    Asterix nimmt einen Schluck Zaubertrank
    deutsch: Ein Schlückchen Zaubertrank für morgen, und dann ins Bett. Wir müssen früh raus!
    weanerisch: a schlukkal fon mein dranki kaun nii schodn! … daun, nix oes wia in di hapfn! moang miass ma frü gschdööd sei!

    @lamiacucina: Aber ein bissl muss man schon wissen, was in der Welt passiert, sonst machen sie einem blau für grün vor. 😉

    @Lreporter: Also twitter fand ich schon immer (sau)blöd. Den Stress brauch ich nicht. In mein Bloggerl geht die Uar eh a so, wia i wü. Nua sche longsaum …

    @rufus: Ich höre gerade, wie du inständig darum bettelst am Dienstag recht früh deinen Blog zu lesen und die große Nachricht nicht zu versäumen.

  9. @Lothar: Danke, jetzt habe ich gerade herrlich gelacht!
    Und Valentin erinnert mich irgendwie an Farkas. 🙂

  10. @lilly – als es noch ein twitterl war, mocht‘ ichs sehr, das twittern. jetzt ists überflutet, oktoberfestmäßig..

  11. @Lreporter: Auch als twitterl war mir diese Plattform zu oberflächlich, im Sinne von ober nicht verinnerlicht und flächlich von platt. Mich wundert nur, warum sich so viel „Altvieh“ dort herumtreibt, die Ansprüche an Kommunikation sind doch komplett andere als bei den Youngsters.

  12. lilly – früher hat man sich eine zigarette angezündet, heute postest du mobil nen tweet.
    die telegrafische form von twitter finde ich schon herausragend, auch den unmittelbaren netzwerkcharakter, die informationsvielfalt, das web2.0-ige.
    deine kategorische ablehnung finde ich auffällig, besonders den vorwurf des oberflächlichen..:))

  13. @Lreporter: Naja, mich nerven eben Leute, die einfach nur reden, damit es nicht so still ist. (Ich rauche schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Habe mir auch nie einen Tschick angezunden, sobald ich zum Telefon gegriffen habe, so quasi als Automatismus. Das ist schon so lange her, dass ich mich fast gar nicht mehr daran erinnern kann, was mich gerade wieder nachdenklich stimmt, weil es eben lange her ist. :-)) )

  14. wäre ein wunder, würde sich im neuen jahr etwas ändern.

  15. @herold: Gerade klickte ich auf seinen Blog und bemerkte, in Australien ist wohl auch nicht der Bär los, weil er nichts zu berichten weiß. Wohl wird er schon in heimischen Gefilden sein und gerade mit dem Ungetüm jetlag heftigst kämpfen?

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