Kuh munity

Ein Blog für Häkeldeckchen, einer für Kochmützen, einer für Weibertratsch, einer für Buchbesprechungen, einer für Twitterei und so geht es immer munter weiter.

Wenn der Mensch für jeden neuen Blog etwas zahlen müsste, dann gäbe es vermutlich nur ein Zehntel an Blogs, die es jetzt gibt.

Nun betreibe ich hier einen Gemischtwarenhandel. Ich rede heute darüber, wenn meine Verdauung nicht passt, morgen darüber wenn mich etwas ärgert, übermorgen, wenn ich jemanden ärgere und überübervorgestern wenn ich etwas für die Verdauung machen möchte, sprich kochen. So ergibt dies irgendwann einen Kreislauf (Katzen jagen gerne ihren eigenen Schwanz – Katzenblog fehlte noch), der wunderbar in einen Blog passt. Ich wohne in einer URL-Straße, lasse mich da häuslich nieder, lebe ganz unbeschwert ohne Erhaltungsarbeiten und bleibe als Gewohnheitsmensch ein Weilchen hier kleben. Arrangiere mich damit, dass die Haustüre dieses Häuschens manchmal klemmt, trete dagegen, oder fluche unflätig. Das alles dient wunderbar als Puffer und Aggressionsabbauer. Nur der gichtige rechte Mauszeigefinger macht mir ein wenig Sorgen, den kann man aber im linken Ohr verstecken. Huhuuu!

Wieso also zwei und mehr Blogs haben, außer ich mache auf Bloggeschäft (Gott soll bittschön abhüten)?

Meine Güte, was ist es spät.
Die Ente schiebt sich die Zahnbürste hinters Ohr, dreht das Licht ab und – Mein lieber Schwan, wo und wie schlafen eigentlich Enten?

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23 Kommentare

Eingeordnet unter befindlichkeiten, Die Welt

23 Antworten zu “Kuh munity

  1. Also mein Alien mag dieses Lied sehr gern – aber zurück zum Thema: also ein Blog – wie beispielsweise meiner – kann schon wohl ein genaues Motto haben und davon muss man dann auch nicht abweichen 😉

  2. @rufus: Still thinking of the (his?) title. Am Ente wird einfach alles gut, wir sollten uns darüber nicht so viele Gedanken machen.

  3. Ausser wenns um leckeres Essen geht sind mir die Gemischwarenläden am liebsten, manche „Spezialläden“ sidn auf Dauer langweilig. Du hast die Blogs vergessen wo man das Trocknen der Wandfarbe dokumentiert 😉
    awimbawäh, awimbawäh, awimbawäh…

  4. p.s. Aha, schau her, jetzt hab ich es raus mit den Slilies!

  5. Ich kann dir sagen, wie Enten gangbangen, aber das weißt du schon…
    und ich wundere mich, woher du unsere Haustür kennst, die nur mit Fußtritt auf- oder zugeht…

    sollte ich hier ein Zweitblog anlegen, dann nur, um französischsprachige und deutschsprachige Einträge auseinanderzuhalten. Die Frankophonen haben sich allerdings bisher ohnehin eher rar gemacht.

  6. @George: Das mit den Lachgesichtern, ist hier so wie dort. 😉 in sa dschangl sa meiti dschangl sa leion slieps elon …. aaaauuuu!

    @Wolfram: Du liest Kater jagt seinem eigenen Schwanz nach und dir geht die Fantasie durch. Das war NICHT die Grundessenz meiner philosophischen Abhandlung. Ich kann mich erinnern, seinerzeit hast du Enten dabei beobachtet …. aber es ging ums heidi machen (ok, auch schon wieder zweideutig).

  7. meiner ist auch ein Gemischtwarenhandel. Aber das ist doch das beste. Es zeigt an, was mich interessiert. Leider nicht alles. Momentan ist bei mir wenig von der Politik die Rede. zu frustrierend und auch momentan eher viel zu tun.

  8. @7: ach geh, ich hab halt nur eine Möglichkeit genutzt, auf meinen alten BLogeintrag hinzuweisen. Publicity is life, oder?
    Daß mein Blog schon durch seinen Titel als Eintopf-Blog (alles durcheinander) gekennzeichnet ist, brauch ich ja nicht hervorzuheben, das wäre Enten – äh, Eulen nach Athen getragen. Auf den Katzenschwanz bin ich gar nicht weiter eingegangen, allerdings habe ich noch nie einen Katz gesehen, der seinen Schwanz jagte – das waren immer Hunde…

  9. als blogger mehrere läden haben ist vergleichbar mit dem wirt, der neben seiner schnitzelburg noch ein café hat. mein café heißt tagesrückblick, mein schnitzel mitten-in-mitte und mein beisl qype — und das beste an der tätigkeit des bloggen: die gedanken dürfen einfach gedankenlos rauspurzeln und niedergeschrieben werden 😉

  10. Das klingt wie ein Gemischtwarenladen.

  11. aber nur in indifferenten ohren.. ist es doch erlebnisgastronomie 😉

  12. keine Bange, wenn jede/r seinen eigenen Blog hat, wird sich eine Sättigung einstellen. Allein die Menge der Blogs wird dazu führen, dass Blogs kaum mehr gelesen werden. Damit wäre der Blog wie zu Beginn wieder ein rein privates Tagebuch.

  13. und die menge der menschen/individuen wird dazu führen, dass keiner mehr was zu sagen hat, dass propheten künftige ereignisse nicht mehr abwarten, dass dieses und jenes..

  14. bloggen sollte man aus der hüfte heraus (ohne künstliches hüftgelenk).

  15. @Wolfram: Ich habe wieder keinen Hund gesehen, der das tut.

    @Lreporter: Purzeln und liegen lassen ist sehr wichtig! Und was die Menge der Leute anbelangt, haben sogar Chinesen noch etwas zu sagen. Also so sehe ich das wirklich nicht. Aber man muss durch Individualität und Kreativität herausstechen, um gehört zu werden. Das war früher so wie heute.

    @Rupi: Magst a Salzstangerl?

    @lamiacucina: Die schwierigste Übung bei der ganzen Bloggerei ist die Qualität zu finden. Kennst du den Blog von essen & trinken? So einen derartig miserablen Blog von einem Zeitungsverlag betrieben, habe ich überhaupt noch nie gelesen. Zwei Wochen habe ich mir die Blogeinträge gegeben und jetzt den Feed gelöscht.

  16. @herold: Auch wenn es hatscht? 😉

  17. @lilly – herausstechen, genau!

  18. @Lreporter: Wodooo, Wodaa, Werdoort?

  19. @lilly – going now voodoo-lounge for one coffee..

  20. @Lreporter: Breite schon den Fakirteppich aus. 😉 Enjoy! Having coffee hat home. Where are you going to?

  21. -> my flying-carpent & me flying buscaglione, @ nea & steffen -> http://www.qype.com/place/37435-Buscaglione-Berlin

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