Day-off

Morgen gibt es unerwarteter Weise einen Tag frei.
Drei Wochen bin ich schon so quasi in Geiselhaft. Es macht unheimlichen Spaß, aber es schlaucht ungemein.

Zwischendurch gibt es ganz interessante Begebenheiten. Man lernt Kursteilnehmer besser kennen. Von hinten kann man einige gut beobachten. Man bemerkt, wie sie in die Luft schauen, ihr Müsli anrühren, die Zeitung lesen, oder sich einfach gut unterhalten.
Dazu die Reaktion der Lehrer, wie gelassen sie einfach weiter unterrichten oder schlichtweg auszucken.
Am Mittwoch wäre Test gewesen, der wird auf Freitag verschoben.
Der Kurs verlängert sich durch den unvorhergesehenen freien Tag um einen Tag, worüber sich schon einige aufgepudelt haben. Ich kann das nicht nachvollziehen, weil ich finde den morgigen freien Tag herrlich. Er bringt mir mehr, als mir der eine Tag Verlängerung Kraft kosten wird.

Die Diskussion um die Lehrer ist ein wenig in den Hintergrund gerückt. Stattdessen berichtet man vom Fall Fritzl. Ein Schippl Presseleut aus aller Welt erwartet sich viel und ist enttäuscht keine Information zu bekommen. Nicht einmal den Angeklagten kann man abbilden, denn er hat sein Antlitz durch einen Ordner geschützt. Dieser wäre sein Privateigentum, so berichtet der Anstaltsleiter und beinhaltet den Essensplan für diese Woche. Heute mittags gab es Sojalaibchen mit Kartoffelpürree und am Abend ein Paar Frankfurter mit Senf und Gebäck. Nebuloses wird spannend erzählt.
Sonst wäre Herr Fritzl unauffällig.
Was hat man sich erwartet?

Das Urteil wird für Donnerstag erwartet.

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