G’schlaucht!

Leider schafft es mein Energiezentrum im Moment nicht, eiserne Reserven zu aktivieren. Ich bin furchtbar nachlässig alle meine abonnierten Blogs zu lesen. Bin faul und unkreativ, was Blogeinträge anbelangt – bin einfach lätschert. Da ist es ganz fein, wenn man eine gute Zeitschrift zur Hand hat.

Weiß nicht, wer den Falter ließt, darin ist ein lustiger Artikel über die zweitstärkste Migrantengruppe in Wien und deren fehlender Integrationswille. Nee, hast du Worte – dat is sogar onnlein: Ihr könnt uns mal gerne haben: Deutsche in Wien. Dann gucken wir doch, ob die deutsche Leserschar den hintergründigen Humor checkt. Ente sagt extra gucken und nicht schauen, damit es nichts zu Kichern gibt.

Ergänzung, weil das in der Onlineversion nicht zu finden ist:
40.382 Deutsche leben in Wien, der 3. Bezirk ist der liebste (deutsche) Bezirk, 1866 besiegten Preußens Truppen Österreich in der Schlacht bei Königgrätz. Der preußische Militärmusiker Gottfried Piefke komponierte den Königgrätzer Marsch und kreierte damit das Schmähwort für unsere liebsten Nachbarn. 😉

19 Kommentare

Eingeordnet unter Die Welt, stadtgeschichten, zeitungsente

19 Antworten zu “G’schlaucht!

  1. Danke für den Bezug zum Piefke, das hatte ich schon wieder vergessen …

  2. Heide

    Internet(keine Partnerböse!!!), sondern ein ganz einfaches Forum waren der Anlass und:
    Einer von diesen 40 382 ist der „Meinige“. Ach ja, waren auch im 3. Bezirk, jetzt aber nach Transdanubien übersiedelt.
    „A Preiß“ ist für mich eher ein Berliner, liebenswerte Hessen sind da ganz anders.

  3. gut gebrüllt. und nette pointe knapp vor schluss. wusste ich auch nicht. ich hab‘ übrigens zehn jahre in deutschland gelebt, zwar knapp über der grenze, aber trotzdem…

  4. Dieser Beitrag trifft wiedereinmal voll ins Schwarze – wir merken das im Alltag – Personal in der Gastronomie, Bäckereien usw. … immer mehr deutsche Zunge, aber nicht unangenehm. Vor allem die Freundlichekeit im Verkauf fällt mir persönlich auf – das kann ein gelernter Wiener nicht.

  5. schau dir meinen Blog an, auch bei mir geht es momentan drunter und drüber.
    und jetzt les ich mal den Artikel

  6. @Prinz: Das war mein Reminder ….

    @Heide/nröschen: Es freut mich, wenn ein Forum dich zum zielführenden Schuss gebracht hat. Wer bist du? Röslein auf der Heide?

    @katha: Und du hast trotzdem überlebt. Wobei in bayrischen Gefielden überlebt es sich leichter, als nördlicher. 😉

    @Wienermädel: Die Ente ist in ihrer Formulierung und Ausführung ja gar nicht so fein wie du. Sie sagt nämlich, das Schlimmste, was Österreich in seiner Gemütlichkeit stören kann, ist Deutsche Gründlichkeit. Seien sie überall zackig, nur nicht in unserer Spießbürgermoral. Sie sind vielerorts gut aufgehoben, nur nicht in UNSERER Gastronomie.

    @weltbeobachterin: Ich eile liebe Mostviertlerin! Korrigiert auf Mühl… – sorry

    P.S.: Gibt es ein einziges Lokal in Ö, das gute deutsche Küche in deutscher Gemütlichkeit offeriert?

  7. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die Deutschen die zweitstärkste Migrantengruppe in ostarrichi sind?

    Da leg‘ ich mi nieder…

  8. Sorry – steht ja im „Falter“; ich bin 47 und es ist dreiviertel eins…

  9. den Artikel habe ich mit Vergnügen gelesen, bei uns sieht die Migrationssituation ähnlich aus. Bei einer Belastung der Arbeitseinkommen von 52% (total) darf man sich über die anhaltende Republikflucht arbeitwilliger und qualifizierter Deutscher nicht wundern. Auffallend, Ossis sind hier viel beliebter als die Wessis.

  10. Heide

    @Heide/nröschen: Es freut mich, wenn ein Forum dich zum zielführenden Schuss gebracht hat. Wer bist du? Röslein auf der Heide?

    Als Försterstocher empfinde ich deine Frage treffend! :-))
    Außerdem bin ich eine Kreuz und Querleserin, dies manchmal zu meiner Freude, gelegentlich aber auch mit Bewunderung bzw. Verwunderung, selten mit Ärger.
    Lieben Gruß aus Wien!

  11. Wenn Du nicht alle lesen kannst, liest halt nur meinen eine gute Auswahl. 😉

  12. @Lilly ich habe nix gegen Mostviertler, die sind eh ganz nett. ich bin ja nicht so auf Regionalismus aus, dass ich Mühlviertler für was besseres halte, nur bin ich doch etwas stolz, wenn ein Mühlviertler und eine Mühlviertlerin zu etwas bringt.

  13. @gDino – Ich denke im Falter-Artikel steht, Deutsche sind die zweitgrößte Migrantengruppe in Wien. Übrigens, falls es dich interessiert, oder auch nicht, die größte außerkärntnerische Gruppe befindet sich ebenfalls in Wien. Angeblich wären so viele Kärntner in Wien, wie Klagenfurt Einwohner hat. Und dann wundere ich mich, warum ich keinen Parkplatz für mein Auto habe – alles voll mit dt. und ktn. Autos. 🙂

    @lamiacucina: Ossis – sei mir nicht barsch, die habe ich einmal im Schiurlaub in einem Hotel genossen, das war furchtbar. Er wollte mich überreden, statt Wein, lieber Bier zu trinken. Stell dir vor.
    Und dann habe ich einmal eine Lampe in Wien bei einem Ossiverkäufer gekauft. Dem bin ich fast an die Gurgel gesprungen weil er derartig abgehoben, unfreundlich und über den Dingen stehend war. Er ist aber mittlerweile nicht mehr in dem Unternehmen. Das waren zwei nähere Kontakte, die leider prägend waren.

    @Heide: von Wien nach Wien, ganz nette Grüße!

    @rufus: Ich les doch eh immer wieder rein bei dir. Denkst du, ich wäre dir untreu?

    @weltbeobachterin: ich weiß, dein oberösterreichisches Herz ist groß. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Oberösterreicher ich zurzeit gerade treffe. Unglaublich und ich lerne dazu. 😉

  14. ohje, du hast dich schlimm vertan, Mostviertel ist in Niederösterreich aber grenzt zumindest an Oberösterreich

  15. Nein, natürlich nicht, deswegen habe ich ja gute Auswahl geschrieben. 😆

  16. Also, jetzt hab ich da mal reingeschaut(!) und sag dir eins: Fielmann geht ja noch, aber diese deutschen Komiker die alles sind ausser komisch… sehr bedenklich. Wenn jetzt noch die Matratzen-Outlet-Schwemme zu euch hinüber schwappt, dann seid ihr verratzt, dann seh ich schwarz 🙂

    Übrigens kommen wir am 5. Mai für eine Woche nach Wien, mein g’schlamperts Verhältnis und ich samt königlichem Dackerl. Wenn wir uns mal auf ein Kaffeetscherl treffen könnten, des wär a Freud!

  17. i bin a scho a halber piefkinese, und a siebenachtl zigeina a..

  18. @Weltbeobachterin: ich glaube, in die Falle bin ich schon einmal getappt. Ob ich mir das jemals dermerken werd?

    @rufus: Danke, dass du mich daran erinnerst. 😉

    @George: So eine Matratzenschwemme haben wir mir scheint schon. Da verkaufen sie noch hundert andere Dinge mehr als Matratzen. Das ist so ähnlich wie bei Eduscho (=Tchibo), wo der Kaffeeumsatz nur mehr einen untergeordnete Rolle spielt.

    @Lreporter: Zigeuner? Echt? Spannend!

  19. Immer zu Diensten – für Dich tue ich doch alles, naja fast.

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