Fattoush

Wir läuten die Grillsaison ein!
Und zwar mit einem Arabischen Salat, den ich empfehle und sich als Vorspeise sehr gut eignet. Die Zusammensetzung der Marinade macht den Salat so besonders und sollte unbedingt probiert werden. Wer die Nase wegen der Minze rümpft, sollte es trotzdem einmal probiert haben.

Die Zutaten setzen sich je nach Saison zusammen. Der Geschmack wird erst durch die Ingredienzien der Marinade herausgearbeitet. Daher sieht das Foto so aus, wie von jedem gemischten Salat. Tut mir leid, Aromenblogs gibt es noch nicht. Ausprobieren!

Zutaten:
Tomaten, Gurken, Radieschen (julienne geschnitten), verschiedene Blattsalate, wer mag Granatapfelkerne, 1 rote Zwiebel fein gehackt;

Weißbrot gegrillt und in Würfel geschnitten

Marinade:
2 EL Essig
6-8 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 TL Essigbaumgewürz
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1 TL grob gehackte frische Minze
1 Becher grob gehackte Petersilie
1 TL getrocknete Minze
1 kleine Chilischote fein gehackt
1/4 Becher grob gehackte gemischte Kräuter (ich hatte Basilikumblätter und Koriander im Haus, sehr gut eignen sich auch gehackte Radieschenblätter, Kohlrabiblätter, etc. Koriander sparsam einsetzten, denn er kann sehr dominant werden.)
Saft 1/2 Limette

Die Salatzutaten miteinander vermischen. Die Zutaten für die Marinade in ein Schraubglas füllen und gut schütteln. Über den Salat verteilen, locker durchmischen und dann die Brotwürfel darauf verteilen.

fattoush

15 Kommentare

Eingeordnet unter küchenente

15 Antworten zu “Fattoush

  1. Klingt grossartig und sieht auch super aus. Was ist Essigbaumgewürz?

  2. @Bulgariana: Es würde mich wundern, wenn ihr dieses Gewürz nicht verwendet. Das gibt es auch beim Türken zu kaufen und heißt „Sumak“. War mir ehrlich gesagt auch komplett neu.

  3. stimmt, ein Aromenblog wäre fantastisch. sonst hätte ich etwas vom gestrigen Waldspaziergang eingestellt. frische Mühlviertler Luft.

  4. essigbaumgewürz ist als (gewürz)sumach bekannt und schmeckt säuerlich, hält aber leider nicht sehr lange frisch (ist meist mit einem kleinen anteil salz gemischt), gehört aber unbedingt in dieses rezept. ohne wird der salat nie so schmecken. und wenn man statt des essigs zitronensaft nimmt, wird’s richtig libanesich. ich liebe fattousch! und was das brot betrifft, auch noch ein kleiner tipp: wenn möglich flaches libanesisches fladenbrot besorgen, brechen und in öl in der pfanne braten (oder auf einem blech) oder alternativ nicht ganz frisches türkisches fladenbrot in sehr dünne scheiben schneiden (wenige mm!), diese nochmal quer teilen und dann ebenso in der pfanne in öl braten. diese dünne konsistenz macht irgendwie viel aus. wir haben’s ausprobiert.

  5. Hast Du mir ja was voraus, obwohl ich das Fleisch vermisse 😉

  6. @Weltbeobachterin: Wäre nicht schlecht, Aromen auch ins Netz zu stellen. Aber dann ist der Zauber des Lebens komplett vorbei und wir hocken nur mehr zu Hause.

    @Danke, katha für deine fachlich ergänzende Information. Es freut mich immer, wenn ich etwas dazulernen kann. Wo gibt es denn libanesisches Fladenbrot in Wien? Auf meinem Salat war übrigens türkisches Brot drauf, sogar vom Vortag, weil der Bäcker sich verspätet hatte.

    @rufus: Es gab schon auch Fleisch und gegrilltes Gemüse.

  7. Wieder etwas neues gelernt – wenn mein Schnupfen vorbei ist, gehe ich zum Türken um Essigbaumgewürz!

  8. Der freie Platz im Teller war wohl für das Grillfleisch ? Der Essigbaum in unsern Ziergärten gehört ja auch in diese Pflanzenfamilie. Muss mal von den Früchtchen kosten im Herbst. Hab ich bislang als giftig angesehen.

  9. @Wienermädel: Freue mich, wenn ich Neues liefern konnte.

    @lamiacucina: BITTE!! Erkundige dich da, ob die Früchte genießbar sind. Bei wikipedia steht nämlich, dass nicht alle Arten der Familie genießbare Früchte haben. Nicht, dass du die Radieschen von unten betrachtest, nur weil du an verbotenen Früchten genascht hast.
    Der freie Platz war dann für Hoummus und Guacamole reserviert. Und das Hoummus ist bei mir auch so bockig geworden. Ich muss nächstens ein bisschen Kochwasser zurückhalten, damit es schön cremig wird.

  10. wo bleibt das fleisch?

  11. @(n)herold: Krisenbedingt essen wir im Blog im Moment nur Wurzeln und Grünzeug. Wir warten auf den Aufschwung bis wieder Freude auf fleischige Gelüste besteht.

  12. „Essigbaumgewürz“? – Boah! Bloggen bülldütt!

    Ach so, steht ja schon da… Aber ich lese selten die Kommentare anderer Blogger…

  13. @GDino: Du liest sie ja doch. 😀
    Die Kommentare meiner Leser sind durchwegs lesenswert und lege ich dir sehr ans Herz! Keiner ist bierernst, sondern hat genau die Portion Humor die man zum ÜBER-leben braucht. 🙂

  14. spät, aber doch: in der ausstellungsstrasse beim „le cèdre“ (dem neuen libanesischen lokal, das übrigens wegen der meze wärmstens zu empfehlen ist), der verkauft’s auch sackerlweis, wenn man danach fragt. das ist dann zwar tk, aber da man’s sowieso in öl knusprig braten muss, ist das ja wurscht. es ist ganz anders als das türkische und wird extrem knupsrig.

  15. @katha: Danke für den Tipp! Noch dazu von dem Lokal wusste ich bis jetzt noch nichts. Ich hinke gerade ein wenig meiner Zeit nach …

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