Gerade eben …

ist mein Herz so weit offen. Gerade eben denke ich mir, wie viele A….löcher es gibt und zähle sie mit allen zu wenigen Fingern auf, denke darüber nach wie sehr sie mein Leben nachhaltig negativ beeinflussen. Und gerade eben denke ich mir, ich liebe sie trotzdem. Was ich mir damit überlege, ob ich vielleicht gerade in einem Mantra feststecke und Mandalas mit drei bunten Farben anmale, obwohl ich fünf Finger habe? Das wäre nämlich ein Problem für mich. Ich habe JETZT Lust auf indisches Essen!

Man sollte weniger denken!
So schaut’s aus.

P.S.: Heute hat mir eine Freundin erklärt, wie gut sie mich in verschiedenen Positionen sieht und welche Selbsterfüllung ich in mir trage. Und heute habe ich mir bei einem bestellten Großen Schwarzen und serviertem Großen Braunen gedacht – wieso!? Ich trinke Kaffee seit Ewigkeiten nicht mehr mit Zucker (Zucker schenke ich an Pferdeliebhaber her, aber wo sind bittschön die Pferde?) und seit fast zwei Jahren ohne Milch. Ich bestelle Kaffee prinzipiell Schwarz! Was interessiert mich der Stress eines Kellners, wenn ich trotzdem Vollzahler bin? Soll ich deswegen Hut tragen, nur damit die Leute das endlich checken: Ich mag keine Milch im Kaffee und mir passen keine Hüte?

Ich brauche übrigens dringend eine Hutempfehlung.
Und das ist kein Schmäh!
In der Synagoge braucht man Hut, ob man will oder nicht.

Status: nüchtern, natürblöd mit dunklem Haar

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19 Kommentare

Eingeordnet unter befindlichkeiten

19 Antworten zu “Gerade eben …

  1. Ich habe neulich im Sonderangebot fünf bunte Faschingshütchen aus Pappe erstanden. Könnte dir gern eins davon abgeben!

  2. @Rubpi: Tolle Idee. Dein Hut ist leichter als der Nachttopf von Amalie. Ich könnte mir auch ein Malerschifferl aus einer Vortageszeitung falten – das würde dann gut in die Handtasche passen. Ich behalte die Ideen im Auge! Danke, Rupi.

  3. Frauen brauchen in der Synagoge keine Hüte – allerdings tragen rechtgläubige Jüdinnen ihr Haupthaar stets bedeckt (und hat Paulus also nur kopiert, so wie Mohammed von letzterem)… manche haben eine Perücke, um damit ihr Haupthaar dezent zu bedecken, was ich für sehr interessant halte in der Kopftuchdiskussion: dem religiösen Gesetz genügen, ohne damit groß aufzufallen…

    Kaffee mit Milch, da kann man ja gleich Motoröl reinmischen. *schauder*

  4. lilula

    wolfram hat völlig recht – jüdinnen tragen perücken, keine hüte, und wenn hut, dann perücke mit hut.
    synagogengesetze für frauen: keine kurze hose oder ärmelloses leiberl, soweit ich weiss …

  5. @Wolfram + lilula: Also uns haben sie gesagt, wir sollen eine Kopfbedeckung tragen. In Wien gibt es ja eine recht große jüd. Gemeinde. Man sieht sie auch in die Synagoge gehen. Aber ich habe die Frauen noch nie mit Perücken gesehen. Ist das jetzt ernst gemeint?

  6. lilula

    klar is das ernst gemeint, was denkst du denn? mit kopfbedeckung meint die eine perücke, hast du denn keine?

  7. Wenn ich mich hier mal einmischen darf: Frauen brauchen im Allgemeinen keine spezielle Kopfbedeckung. Es gibt aber 101 verschiedene Richtungen im Judentum, die das alle sehr individuell sehen. So gibt es beispielsweise auch Gemeinden, wo Frauen nicht auf der Empore sitzen müssen und sogar den Haupteingrang benutzen dürfen. FORTSCHRITT!!! 1932 gabe es sogar eine jüdische Rabbinerin, die wurde aber von ihren Kollegen nicht anerkannt und durfte lediglich gelegentlich fromme Reden halten.

  8. lilula

    das stimmt schon, dass nicht alle jüdinnen perücke tragen, sondern nur die orthodoxen jüdinnen, die mit einem rabbi verheiratet sind, jedenfalls hab ich das oft so gesehen und erlebt.

  9. Und Du meinst, Du musst so aussehen? 😉

  10. Du brauchst nicht unbedingt einen Hut oder eine Perücke, du kannst auch nach alter Mütter Sitte ein Kopftuch tragen. Nehme ich jedenfalls an – notfalls frag doch noch mal nach, darüber wird man nicht verstimmt sein.
    In der großen Friedenssynagoge in Straßburg sagte man uns übrigens, „nein, auch Männer brauchen hier keine Kopfbedeckung – wir haben ja gerade keine Zeremonie“. Das hat mich dann auch sehr verwundert, ist es doch eine fast schon evangelische Ansicht über die Gegenwart GOttes im Bethaus.

  11. tillisschwester

    war schon oft in israel und da trugen die juden, und zwar nur männliche, bloss am sabbat kopfbedeckung und auch nur beim abendessen, und wenn sie kein kapperl dabei hatten, haben sie sich eine serviette auf den kopf gelegt.

  12. in einer roth-phase trank ich caffee auch immer schwarz, und asbach uralt war milch mir im sog.. perueckte rabinerienen gefaellt mir auch noch..

  13. @Alle: Hilfe! Ihr macht mir echt Angst. Ich werde berichten und bis dahin bin ich gespannt wie ein Hosengummi.

    @lilula – wie gesagt, ich bin schon sehr gespannt und werde meinen Erfahrensbericht hier veröffentlichen.

    @rufus: Ich habe kein blondes Haar. 😉

    @Wolfram: Ich nehme entweder einen indischen Seidenschal, oder ein Kopftuch, weil Hut passt mir nicht und falls ich es nicht brauche, dann stopfe ich es in die Tasche.

    @Lreporter: Eugen?
    Ein Mensch erhofft sich fromm und still,
    dass er einst das kriegt, was er will.
    Bis er dann doch dem Wahn erliegt,
    und schließlich das will, was er kriegt.
    Asbach Uralt ist besser, als 4711 auf ex leeren.

  14. @lilly – eugen ist gut, 4711 auch.. war aber die josephphase ~\~

  15. lilula

    gute idee mit dem seidenschal, ist er eh breit genug, das du ihn gegebenenfalls um die schulter wickeln kannst?

  16. Kopftuch? oder glaubst du, wird der Strache dir das verbieten.

  17. Karl H.

    Betr.: A…löcher:
    Mit jedem Tag des Lebens erhöht sich die Zahl derer, die mich …..können.
    Mit Vergnügen lese ich aber regelmäßig Deinen Blog, Du sprichst mir oft so richtig aus dem Herzen!

  18. Auf alle Fälle was weitkrempiges! Und eine dunkle Sonnenbrille dazu… das mit dem Kopftuch ist auch kein schlechter Vorschlag, so ein nettes Chanel Tücherl…?

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