Zufälle gibt’s

Ich schreibe einen Blogeintrag über ein wichtiges Wort, das keiner versteht und kurz darauf verwendet eine liebgewordene Bloggerin dieses Wort. Sie ist mir hoffentlich nicht barsch, weil ich doch gerade wegen diesem Wort wetterte.

Aber ganz ehrlich? Lesen wir Artikel, Geschichten, Blogbeiträge gerne, wenn wir sie nicht verstehen? Wer hat schon einen Duden einstecken, oder google, wenn er gerade im 5er (Straßenbahn) sitzt und einen Artikel liest und ein Wort nicht versteht? Den/die Nachbarmännin will man nicht fragen, weil sie es vielleicht selbst nicht weiß, oder gar der deutschen Sprache nicht so mächtig ist. (Da fällt mir gerade ein, es wäre wohl viel klüger türkische Fremdwörter als griechische und lateinische zu verwenden, um ein besseres Verständnis zu erzielen. Das ist jetzt komplett fremdenneutral zu werten, sondern einfach nur praktisch zu sehen!) .

Wo liegt der Sinn darin, etwas zu schreiben, wenn es keiner versteht? Sollen wir Worte verwenden, die keiner versteht, nur weil man sonst Gefahr läuft, dass die Sprache verkümmert? Und verkümmert die Sprache alleine im geschriebenen Wort, oder auch im Gehörten (TV, Radio) und Gesprochenen? Wer ist nun verantwortlich dafür, wenn wir verblöden, nur weil wir bestimmte Wörter nicht verstehen?

Warum schreibt der Standard und der Kurier APA Meldungen einfach ab (weil im gleichen Wortlaut), wenn sie doch ach so kluge Journalisten beschäftigen, die uns das Lesen und Schreiben beibringen wollen?

Warum nehmen wir kritiklos zur Kenntnis, dass der WAZ die österreichische Medienlandschaft dominiert (und beeinflusst?).

Warum zeichnen sich österreichische Zeitschriften dadurch aus, egal welche man kauft, es steht über all das gleiche drinnen?

Warum gibt es also Zeitschriften, die gratis in U-Bahnstationen aufliegen und achtsam gelesen, aber wie Dreck weggeschmissen werden? Warum werden diese Zeitschriften mehr gelesen, als Blätter, die man (unter der Woche) käuflich erwerben muss?

Warum ist es für den Österreicher klar, dass die Sonntagszeitung billig, weil gestohlen aus dem Dispenser genommen werden kann?

Warum wird die Leistung eines Journalisten nicht damit belohnt, dass man für eine Zeitung bezahlt?

Unter uns gefragt: Wie viele Zeitungsabos habt ihr?

Weil wir das alles nicht verstehen, gibt es automatische Übersetzungprogramme, die dann Stilblüten wie diese auswerfen. Soeben in meinem Spamordner gefunden. Wer weiß, wie lange er schon dahingammelt. Man sollte mehr lesen – Spam und Zeitschriften!

Guten Tag Euer Olinetagebuch hat Unsere Aufmerksamkeit gefesselt, für die Qualität der Rezepte Wir wurden froh dass Sie es auf Kleinchef einschreiben, damit wir es bringen können. Kleinchef ist ein Verzeichnis, dass mit einem Aktenzeichen, die besten Webseiten hat. Mehrere Olinetagebücher sind eingeschrieben und nutzen Klinchef um sich bekannt zu machen. Um sich auf Klinchef einzuschreiben gehen Sie auf http://de.kleinchef.com/?obj=front&action=site_ajout_form oder auf http://de.kleinchef.com und klicken Sie auf “Webseite / Blog eintragen” auf die höhere Stange. Mit freundlichen Grüssen. Vincent Kleinchef

Gefesselt sein, die höhere Stange klicken, das macht den kleinen Chef erst richtig groß!

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15 Kommentare

Eingeordnet unter befindlichkeiten, zeitungsente

15 Antworten zu “Zufälle gibt’s

  1. Fragen über fragen, die ich mir auch stelle.

    Zeitungen die bei den öffentlichen Verkehrsmitteln herumliegen, sind meistens in einem Dodldeutsch abgefasst. Wer nimmt sich noch Zeit, einen längeren Artikel zu lesen. Die Welt ist verkürzt. Und seien wir uns ehrlich, wieviele Leute lesen beispielsweise ein Interview über die Wirtschaftslage mit dem IHS-Chef Bernhard Felderer anstatt eine mit Bildern aufgemachte Story über Rogan und Reiler, hab erst heute erfahren, dass diese Dame mal eine Ex-Miss war. Ich tendiere zu ersterem, aber vielen ist das mit dem Felderer zu hoch. ICh muss öfters so Sachen aus Politik und Wirtschaft erklären. Dafür wurde ich ausgelacht, weil ich nicht wusste wer Hugh Jackman ist.
    Ich habe das Gefühl, einige verstehen längere Texte nicht und andere wollen sich darum nicht bemühen.
    und ja, mich stört es auch, ich will was neues erfahren und egal ob ich OÖN, Kurier, SN, TT, Standard, Presse, Kleine ansurfe überall meist derselbe Käse.
    gabs nicht eine ÖEZ im Kottan? so komme ich mich vor. Alle schreiben von der APA ab, sogar die Krone auch wenn sie nicht Mitglied ist.
    ZUR WAZ: ich kaufe die Zeitungen eh nicht, mit WAZ-Beteiligung.
    Zeitungsabos habe ich 2. Presse und Datum, denn Rest gibts übers Internet bzw. haben meine Eltern andere Blätter wie Die Furche oder der Fortschrittliche Landwirt. Ab und zu kauf ich mir Profil oder Falter.
    Wieviele hast du?
    Zu der Kostenfrage, vielen ist eine gute Berichterstattung nicht viel wert. und man kriegts eh aus dem Internet.

  2. @weltbeobachterin: Im Abo habe ich Standard, profil und living at home. 😉
    Als Testabo hatte ich eine zeitlang Salzburger Nachrichten. Unglaublich wie dünn die Zeitschrift ist…. sie bleibt im Testlauf.
    Falter kaufe ich mir seit letzter Zeit (fast) regelmäßig.
    Zum Lesen komme ich in den letzten Wochen kaum – leider.
    Ohne Schmäh – normaler Weise kenne ich Schauspieler vom Gesicht her. Aber wtf ist Hugh Jackman? Das Gfries kenn ich überhaupt nicht. Dürfte auch schon einiger Schönheits-OPs zum „Opfer“ gefallen sein.
    profil ist mit WAZ Beteiligung. 😉

    Dodlsprache heißt nicht unbedingt, der Inhalt ist für Dodln. Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn die Wirtschaftslage in Dodlsprache verfasst wird. Meist schreiben die Dodln aber über Hugh Jackman. tja …

  3. so oft kauf ich mir profil auch wieder nicht. einmal im Monat oder so, kommt auf die Stories draufan. zuwas gibts eine Bibliothek…
    für mich war bei TZ die Frage Standard oder Presse. Die Presse hat gesiegt, weil sie irgendwie frischer wirkt. auch wenn die Chefredakteurin vom Standard eine waschechte Mühlviertlerin ist.
    nur komme ich leider kaum dazu, die zu lesen. Arbeit… darum bin ich am überlegen sie wieder abzubestellen. Wenn in unserm Ort nicht einmal eine Presse am Sonntag gibt. Da nehm ich mir lieber die Sonntagsrundschau. So übel ist die gar nicht einmal.

  4. wir stehen in Europa am Beginn einer Medienrevolution: die Nutzer von Tageszeitungen und Fernsehen werden immer älter. Das Durchnittsalter bei TV liegt um die 60 ! Wer wie die staatlichen Anstalten sich mit Steuermitteln über Wasser halten kann, macht weiter wie bisher: Musikanten-Stadl, Musi-contests etc. Die meisten Tageszeitungen werden jedoch Blatt um Blatt verschwinden und durch Gratiszeitungen und Internet abgelöst werden. Mehr als kurze Informationshäppchen will offenbar keiner mehr lesen.

  5. 1. natürlich nicht gram, ich fand’s sehr amüsant, diese „synchronizität“ (ein fremdwort!). und im prinzip hast du recht. ich ärgere mich masslos über unnötiges fachchinesisch in publikumszeitschriften bzw. -zeitungen. wer glaubt, sich damit über die leser/innenschaft erhöhen zu können, sieht eh an den auflagenzahlen von krone, österreich etc., wohin das führt.

    2. eine kleine hintergrundinfo: die „geklaute“ sonntagszeitung ist einkalkuliert. wir journalistinnen & journalisten könnten nicht über den preis des druckwerkes bezahlt werden. das läuft (leider? zum glück?) über die werbung. oder die pr. womit wir zu etwas kommen, was mich noch viel mehr ärgert als unnötig oder falsch verwendete fremdwörter: nicht deklarierte pr. promotion. advertorials. ich hasse das!

    3. die idee mit den türkischen wörtern finde ich grossartig! ich kann kein wort türkisch, obwohl ich seit mittlerweile fast acht jahren (plus eines, das schon länger her ist) in wien wohne. auch keines auf kroatisch, serbisch oder einer anderen südosteuropäischen sprache. schande, eigentlich.

    4. wertschätzung für journalist/inn/en: wer mich (oder meine artikel, reportagen, texte, geschichten) kennt, weiss, wie genau ich recherchiere und versuche, hintergründe und zusammenhänge zu erklären. ich sehe das auch als meine aufgabe (und pflicht) an. ich kenne ein paar, die das ähnlich sehen wie ich. leider kenne ich auch viele, die den beruf nicht gelernt haben und nach eigenem gutdünken meinungen und (halb)wahrheiten weiterverbreiten. ich fürchte, das kann man aber nicht den einzelnen journalist/inn/en zur last legen (die merken das ja selbst gar nicht), sondern: die kontrolle versagt. welche medien leisten sich ordentliche redaktionskonferenzen, in denen die themen und geschichten diskutiert werden, fortbildungsveranstaltungen, in denen es auch um verantwortung und ethik geht? bei aller kritik an meinem berufsstand: das allgemeine journalist/inn/en-bashing greift mir zu kurz. viele würden vielleicht gerne besser, genauer, gehaltvoller schreiben. aber wenn die anzeigenabteilung die inhalte diktiert (und sich die chefredaktion dem druck beugt), wird’s dazu nicht kommen.

    5. abos: tageszeitung nur mehr eine (früher waren’s mal zusätzlich die sn und die nzz), die dafür seit mehr als 15 jahren (der standard) – und die zahle ich nach wie vor, auch wenn ich seit eineinhalb jahren selbst dafür schreibe. der rest im netz. wochenzeitschriften keine mehr (profil, falter, datum wieder abbestellt), dafür einen haufen magazine.

  6. Also ich habe einmal einen hiesigen Kulturkritiker per Leserbrief befragt, warum es bei ihm immer so geschwollen zugeht, dass keiner was verstehen kann, auch dann nicht, wenn man sich relativ sicher sein darf, nicht ganz deppert zu sein. Nun, das gute Stück wurde weder jemals beantwortet noch irgendwann gedruckt.

    Übrigens, ich bin heute etwas langsam – wer ist Kleinchef?

  7. @lamiacucina: Ich denke die Medienrevolution wird auch wieder ruhiger. Alles was irgendwann einmal recht schnell war, ruft dann irgendwann nach Entschleunigung.
    Die Schweiz hat so viel ich weiß, eine sehr vielfältige Medienlandschaft und in Deutschland ist das Angebot auch breiter gefächert – oder irre ich mich?
    Ich glaube übrigens nicht, dass die Printversion einer Zeitung durch eine Onlineversion vollkommen abgelöst werden kann. Weil es den Leuten irgendwann einmal zu ungemütlich ist, den Laptop am Klo auf den Knien zu balancieren. Und deswegen wird es immer Zeitschriften geben! 😉

    @katha: Auch wenn die gestohlene Zeitschrift einkalkuliert ist, geht es mir um die Grundeinstellung, dass Gratis-Zeitschriften grundsätzlich die Qualität und den Inhalt drücken müssen, weil sie viel mehr Platz der Werbung machen.

    ad2: „Advertorials“ – der Standard reizt das gerade mächtig aus. Er handelt kurzsichtig und verärgert damit auch die Leser, weil wir auch nicht ganz deppert sind. Außerdem schießt sich damit der Journalismus ins eigene Knie, weil er nicht unabhängig agiert und damit unglaubwürdig wird. Wer sich redaktionell an einem Werbeartikel oder gar -beilage beteiligt, vielleicht noch Resortchef himself ist, braucht nicht glauben, ein andermals handwerklich gut recherchierter Artikel wird noch für bare Münze genommen.

    ad4 – logische Folgerung zum Diktat der Inhalte – siehe oben. So lange es Gratiszeitungen gibt (ob entwendet oder gratis angeboten), liefert sich automatisch dem Diktat der Werbe- und Inseratenwirtschaft aus. Oder man verlangt für eine Ausgabe 15 Euro.

    @rufus: Ja wenn du so bös bist und seine kluge Schreibe als geschwollen bezeichnest, dann wird er dir nur ungern zustimmen wollen. 🙂 Noch dazu, wenn du dich von ihm nur dahingehend unterscheidest, dich fachlich gut auszukennen, aber nicht überkandidelt formulierst. „Jo mei, ist halt a afacher steirischer Furchengeher, der net besser schreiben kann.“ 😀

  8. „wer sich redaktionell an einem werbeartikel […] beteiligt…“ – journalismus ist sehr schlecht bezahlt (und das meine ich nicht relativ, sondern absolut), pr sehr gut. noch fragen? ich kenne keine journalistin/keinen journalisten, die/der nicht auch mehr oder weniger oft pr-arbeiten macht. anders geht das nämlich nicht mit dem „leben vom schreiben“. traurig, aber wahr.

  9. Liebe Ente,

    zum letzten posting: ich lese und geniesse, aber zu schreiben ist nicht meine stärke. ich rede lieber mit den menschen. und ab und an muss ich doch bei euch einen kommentar abgeben. allein um euch zu motivieren weiterzuschreiben.

    was den aktuellen artikel von euch angeht:
    sprachen leben, sie verkümmern nicht. sie verändern sich einfach. vielleicht in eine richtung die uns nicht gefällt, aber es ist teil des lebens. und ich nehme an, dass es uns erst auffällt, wenn wir schon erfahrungen gesammelt haben und unterschiede erkennen können. es ist wohl eine alterserscheinung. aber eine gute. die alternative wäre stillstand. schrecklich.

    genauso ist es mit zeitungen. sie verändern sich. das system motiviert mich nicht für eine zeitung zu zahlen. (ich hab übrigens 1 abo und für das zahle ich natürlich). ob es diebstahl ist am sonntag eine zeitung aus dem dispenser zu nehmen mag ich bezweifeln. allerdings gab es ja in den 80er jahren einen präzendenzfall.
    doch muss man heute auch berücksichtigen, dass zeitungen damit kalkulieren. zeitungen verdienen wohl kaum durch den verkauf, sondern mehr durch die werbung. sonst gäbe es kein „heute“ in der u-bahn. erst die auflage bzw. die dadurch vermutete leserschaft verschafft die entsprechenden einnahmen. es ist also nicht nur zum schaden der zeitung wenn man sie am sonntag „fladert“. man ist sozusagen schon gönner 😉 (ok, etwas gewagte behauptung)
    die zeitungen praktizieren also was im internet gang und gäbe ist. sie finanzieren sich eben nicht durch die leser, sondern durch dritte.
    die qualität des journalisten wird also dadurch bewertet wieviel ihn lesen, nicht wieviele für seinen artikel (zeitung) zahlen. ergo lese ich „heute“ in der ubahn nicht. dass mann für das schwesternblatt was zahlen muss finde ich sowieso heftig.

    warum wir die machtkonzentration der WAZ zur kenntnis nehmen? warum akzeptieren wir, das 2 parteien das land seit über 60 jahren ohne widerstand regieren? warum akzeptieren wir, dass 2 unternehmen über 50% und 6 unternehmen über 90% des lebensmittelhandels beherrschen? (http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmitteleinzelhandel) warum akzeptieren wir, dass dadurch der wettbewerb eliminiert wird und preise teils höher sind als im nachbarland, oder dass sich in der politik nur wenig bewegt bzw. in die falsche richtung?

    tja, darauf hätte ich auch gern eine antwort. ich versteh es einfach nicht. wir haben offensichtlich die tendenz in österreich den wettbewerb auszuschalten. warum?

  10. die heute-zeitung wird jedenfalls deswegen gelesen, weil keine fremdwörter drinnenstehen.

  11. @katha: Keine Fragen! Aber es hört sich so an, als würde ein Finanzminister Zigaretten schmuggeln. 😉

    @Herold: Heute hat glaube ich auch Sätze, die nur als Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen. In der Kürze liegt die Würze. Leider fahre ich zur Zeit nur Bim und komm an die Heute-Zeitschrift nicht ran. Aber sie wird von mehr Menschen gelesen als man glaubt.

  12. @Gauggi: Aha, du schreibst nicht gerne. I see! 😀
    Letztens hab ich bei der Sonntagsausgabe von der Presse sogar mehr reingeworfen, als der Verkaufspreis ist. Ich weiß, ich bin deppert, aber ich mach mir derartig in die Hosen, wenn ich die Zeitung fladern müsste. Da werf ich eben mehr in die Sparbüchse. Vermutlich bin ich diesbezüglich ein degenerierter Österreicher.
    Machtkonzentrationen – ob es nicht die Mentalität der Österreicher ist, die das hervorruft? Es gibt so ein schönes jiddisches Sprichwort, das dahingehend zutreffend wäre: „Wann ma da gibt, dann nimm, wann ma da nimmt, dann schrei.“ Der Österreicher schreit erst, wenn ihm genommen wird, vorher denkt er nicht und macht auch nichts dagegen. Wir sind eigentlich ein lasches und lahmes Volk!

  13. warum benutzt man wann & wozu fremdwörter? kommt halt drauf, wem man im visier hat, mit welcher absicht usw..

    vermutlich will man dadurch etwas beweisen, das erlernte und erlesene weitergeben, sich hervortun, den elaborierten sprachcode ein wenig atmen lassen, sich in der hülle des intellekts ausbreiten, abschotten, etwas darstellen..
    früher, als ich vom dummen traunviertler kellner aufstieg in die publizität zeitgenössischer literatur, benutzte ich ausschließlich worte die keiner verstand, habe mir aus einem billiglexikon begriffe geliehen und diese zu einem skurril romanhaften sinn verwoben, ich fühlte mich als schöpfer, als dichter meiner einmaligkeit.
    man/frau möchte[n] einmalig sein und manche meinen, sie bräuchten dafür sprache und intellekt, weil sie anders ihre essentielle besonderheit nicht spüren..[?]

    naja, im grunde weiß ich auch nicht, warum irgendjemand irgendwas benutzt und jemand anderes, dieses nicht versteht oder verstehen will 🙂

  14. wen & wem man im visier hat, genau. auf den dativ-akkusativ komplex!

  15. @Lreporter: Mir passiert es ja auch immer wieder, dass ich Fremdwörter einsetze (eher die von der Sorte Billiglexikon) und mir denk, das kannst auch einfacher sagen. Die Ausdrucksweise ist eben irgendwie auch eingeschliffen und um andere Wörter einzusetzen, bedarf es eben höherer Konzentration, als ein Fremdwort falsch zu verwenden.
    Interessant dabei ist auch, dass es einige Menschen gibt die behaupten, man könne sich in Englisch präziser ausdrücken, was ich so nicht unterschreiben mag. Ich mag das Bouquet = Strauß deutscher Wörter, die sich untereinander nur in ganz geringen Abstufungen unterscheiden und doch anderen Aussagewert haben.
    Du hast also einen Komplex. Hamma alle ein bissl an Klopfer. 😉

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