Spitzer Marillenkirtag

Rückschau …

donauwachau dürnstein
Jetzt wo ich bei katha lese, die Marillenzeit ist so gut wie vorbei. Rücke ich noch schnell mit ein paar Eindrücken raus, die ich auf meiner Fahrt ins Mohndorf Armschlag gemacht habe.
Man kann den Weg ins Waldviertel nämlich auch sehr gemütlich und beschaulich über die Wachau anlegen. Da fährt man entlang der Donau und wundert sich, warum in Wien das kleine Bacherl so besungen wird, wo in der Wachau die Donau wirklich erst ein Strom ist.

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Im Juli, wenn die Hochzeit der Marille besteht, dann feiert man in der Wachau nicht den Wein, sondern die Marille. Der spitze Korb ist übrigens ein eigener Marillenkorb, worin die geernteten Marillen unbeschadet transportiert werden können.
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Und die Spitzer veranstalten sogar einen eigenen Marillenkirtag.
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Da dreht sich alles um die Marille. Man schiebt und drängt sich auf eine sehr amikale und gemütliche Art und Weise durch den Ort und bleibt alle Meter stehen, um da und dort zu naschen.
marillenknödelauto marillenknödelauto2
Besonders orginell fand ich den Marillenautomaten. Die Holzhütte ist witzig bemalt, hat einen Geldeinwurf und eine Warenausgabe, hinter der eine sehr lange Schlange auf die runde Teigkugel mit Marille wartet. Wenn man Automat mit Schnelligkeit verbindet, dann hat man sich getäuscht. So kreiste ich ganz neugierig um die Holzhütte herum und konnte einen kurzen Blick in die Langsamkeit der automatisierten Knödelwerkstatt machen. Drinnen standen zwei Frauen, die die köstlichen Marillenknödel von Hand zubereiteten und nach Geldeinwurf heiß dampfend durch die Warenausgabe schoben. Das dauert eben seine Zeit und so wartet die Schlange geduldig, bis endlich deren Marillenzeit gekommen ist.
kirtag tracht

marillenspiegel wachau

spitz2 schaffner

marillen wachauerlaberl

wachauwein musi

11 Kommentare

Eingeordnet unter ente on tour

11 Antworten zu “Spitzer Marillenkirtag

  1. sehr lustig, wir waren dieses wochenende im waldviertel. aber weiter oben links…

  2. oh wie schön, fahren im Herbst nach Krems.
    die Trachten und vor allem auch die Gegend.

  3. @katha: Weiter oben links? Warst du beim Schrammelfestival?

    @weltbeobachterin: Dann warte ich auf deinen Bericht schon sehr gespannt!🙂

  4. Schön!
    Davon, was der Herr im letzten Bild rechts getrunken hat, hätte ich gern auch ein Glas.

  5. Oh, das ist bestimmt schön da! Ich hab meine Marillena uch aus der Wacheu, aber über den Umweg Viktualienmarkt😉
    Unser Kirtag war auch schön, ich stelle heute noch die Bilder ein.

  6. Schön ! Für mich ein Stamperl „Lustige Wachauerin“. Leider zu weit weg.

  7. auch sehr schöne bilder, die habens echt gut die wachauer, was die alles vor der haustüre haben😉

  8. Blauer Himmel, Sonnenschein, reife Früchte, Menschen in der Tracht, Landschaft, in der Marillen und Wein wachsen – das ist eine gute Mischung

  9. @George: Wachauer Marillen am Viktualienmarkt? Ich glaub es kaum. Was hat denn da das Kilo gekostet?

    @lamiacucina:😀 Allweil lustig fesch und munta mit dem Stamperl.

    @ellja & wienermädel: so schlecht haben wir es alle in Ö nicht derwischt. Aber das ist schon ein feines Platzerl, das stimmt.

  10. @videbitis: Das wird vermutlich ein grüner (Ventilator🙂 ) Veltliner gewesen sein.

  11. :)) Frag lieber nicht… wenn ich mir was einbilde schau ich nicht auf den Preis, ich halt der Marktfrau nur den Geldbeutel hin und sage „Tuns Ihnen raus was es kostet, ich mags gar nicht wissen“

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