Schlagwort-Archive: kuchen

Zucchini abwinken II

Diesmal habe ich vergessen ein Foto zu machen.

Für rufus, der ein Fleischtiger ist – mache ich Wasser zu Wein – also Zucchini zu Kuchen.

Zucchinikuchen
5 Eier
30 dag Rohzucker oder Kristallzucker (im Rezept steht mehr, aber ich mag so picksüße Kuchen nicht)
2 EL Vanillezucker (den selbergmachten – eh schon wissen)
1 EL Kakaopulver ungesüßt
1/4 l Öl
20 dag gem Haselnüsse
1 TL Zimt
30 dag Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
40 dag Zucchini
Marmelade zum Füllen
Schokoladeglasur

Die Teigzubereitung geht ruckizucki in der Rührmaschine. Dazu ganze Eier mit Zucker so lange schlagen, bis die Masse hellgelb ist. Dann das Kakaopulver hinzugeben und das Öl während die Rührmaschine brav mischt langsam einfließen lassen. Die trockenen Zutaten zusammenmischen und dann zum Teig zugeben, weitermischen. Einstweilen die Zucchini mitsamt der Schale (von der Erde befreit) fein raffeln. Auch hier hat das billige Raffelzeugs vom Werbetrommler beste Dienste geleistet. Nun die Zucchini mit einem Kochlöffel untermengen. In eine befettete und mit Nüssen ausgestreute Form den Teig gießen und bei 165° ca 40 Minuten backen. Ach ja, nicht schrecken, der Teig ist recht flüssig, der Kuchen wird trotzdem etwas.
Kuchen auskühlen lassen, mit Marmelade füllen (am besten ist da Hagebuttenmarmelade, Preiselbeermarmelade) und mit Schokoglasur überziehen. Wer es aushält, sollte einen Tag warten, denn das ist einer der Kuchen der am nächsten Tag besser schmeckt, als noch halbwarm aus dem Rohr.
Wenn noch eine Zucchinilieferung kommt, dann reiche ich ein Foto nach. Sonst glaubt man mir einfach, der Kuchen schmeckt sehr gut!

20120809-233352.jpg

Werbeanzeigen

6 Kommentare

Eingeordnet unter küchenente

Sacherwürfel

Ein ganz einfaches Rezept, das sich besonders für viele Gäste eignet, denn man kann aus einer Pfanne viele kleine Stücke besser schneiden, als aus einer runden Tortenform.

Viele Gäste ist das Stichwort zu einem Event, zu dem ich meinen Einstand gebe. Es ist ein riesiges Kuchenbuffet, das zu Ehren eines Blogs kredenzt wird, der bereits seinen 3. Geburtstag feiert. Wenn ich denke, ich blogge erst seit 1 1/2 Jahren und habe es bis jetzt noch nicht zuwege gebracht einen Themenblog zustande zu bringen.
Gratulation zu diesem tollen Blog (den ich übrigens schon lange in meiner Leseliste habe) und vorallem dazu, so viele Küchenblogger um sich zu scharen und für ein Thema zu begeistern, nämlich „Liebe geht durch den Magen“.

In diesem Sinne nun keiner weiteren Worte, sondern einem österreichischen, raschen und einfachen Rezept entgegen.

Sacherwürfel
(1 dag = 10g)

15 dag Butter geschmolzen
14 dag Schokolade geschmolzen
2 TL Vanilleextrakt (aus US) oder 1 Pkt. Vanillezucker
4 Eier
Prise Salz
24 dag Staubzucker
12 dag Mehl

Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Backform (21 x 24 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.
Butter und Schokolade zerlassen. Eier mit der Prise Salz im Mixer schlagen und Zucker und Vanillezucker hinzufügen. So lange schlagen, bis die Mischung hellgelb und dickflüssig geworden ist. Das kann mitunter schon ca. 5 Minuten dauern, ist aber notwendig, damit sich der Zucker schön löst. Dann die Schokolade-Butter Mischung hinzufügen, mit schwacher Leistung nochmals im Mixer durchmischen und anschließend das Mehl unterheben.
Den Teig in die Form leeren und ca. 30 Minuten backen, Backzeit mit der Nadelprobe kontrollieren.

Dieses Rezept ist wandelbar!
Ich habe es auch schon als Brownie Rezept eingesetzt, dann muss der Teig „fudge“ also klebrig sein. Dementsprechend muss die Backzeit kürzer gehalten werden und die Nadel darf bei der Probe nicht sauber sein. Dazu passt dann Vanilleeis.

Als Sacherwürfel sollten sie eigentlich mit Schokoladeglasur überzogen sein. Da ich sie aber für ein Buffet als Fingerfood eingesetzt habe, blieben die Würfel ganz ohne und ich setzte stattdessen eine Erdbeere darauf. Wie man aus dem Foto entnehmen kann, wurde die Spitze der Frucht in Schokoglasur getaucht und anschließend in gehackte Pistazien getunkt.

Cake

15 Kommentare

Eingeordnet unter küchenente